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Franklin Templeton zu den Aussichten von sozialer Infrastruktur

Während manche Immobiliensegmente wegen der Krise an Wertverlusten leiden, ist dies bei sozialer Infrastruktur ganz anders. Diese Defensiveigenschaften in Kombination mit dem sozialen Impact machen dieses Segment für institutionelle Investoren interessant.

Raymond Jacobs, Managing Director und Portfoliomanager des Franklin Templeton Social Infrastructure Fund (FTSIF)
Raymond Jacobs, Managing Director und Portfoliomanager des Franklin Templeton Social Infrastructure Fund (FTSIF)
© Axel Gaube / Institutional Money

„Während viele Immobilieninvestitionen auf die Schaffung von Nachfrage spekulieren, die möglicherweise existiert oder nicht existiert, wie zum Beispiel bei Hotels oder hochwertigen Eigentumswohnungen, zielen soziale Infrastrukturinvestitionen unter anderem auf ungedeckten Bedarf an Schulen, bezahlbarem Wohnraum und Krankenhäuser“, halten Raymond Jacobs, Managing Director Franklin Real Assets Advisors (FRAA), Gaston Brandes, Director, und John Levy, Impact Director, in einer aktuellen Analyse fest.

Die Nachfrage nach diesen Einrichtungen und den von ihnen erbrachten Leistungen wächst dramatisch, und COVID-19 hat hier für einen erheblichen Rückenwind gesorgt. Das Trio glaubt, dass es Investitionsmöglichkeiten in Ländern wie Italien gibt, um den Expansionsbedarf von Krankenhäusern bei der Bewältigung des Bettenmangels auf den Intensivstationen während des Höhepunkts der Pandemiewelle im Frühjahr-2020 zu decken.

Frage der Performance
Während öffentlich verfügbare Zahlen über Renditen aus Impact Investing in Immobilien derzeit schwer zu finden sind, gibt es einige Anhaltspunkte: Die jüngste jährliche GINN-Umfrage unter Impact-Investoren berichtet die durchschnittliche interne Bruttorendite für realisierten Impact-Investitionen in Real Assets (nicht nur Immobilien) bei 13 Prozent in entwickelten Märkten und acht Prozent in Schwellenländern Märkten für Investoren, die sich am Marktzins orientieren.

Dieselbe Umfrage zeigt einen wachsenden Trend bei der Vermögensallokation in Sachwerte durch die Befragten, die zwischen 2015 und 2019 um 21 Prozent angewachsen sind. „Obwohl es keinen allumfassenden Bericht gibt, der die Widerstandsfähigkeit von sozialen Infrastrukturanlagen im Vergleich zu gewerblichen Anlagen innerhalb des Immobiliensektors veranschaulicht, gibt es Daten, die diese Schlussfolgerung zulassen“, hält das Trio fest.

Bei einer Betrachtung der Aktienkurse von europäischen Real Estate Investment Trusts (REITs) als Proxy betrachten, sind in der Abbildung unten deutlich die Sektoren sehen, die unter das Dach der sozialen Infrastruktur fallen und die ihre Preise gehalten oder erhöht haben, wie z. B. Gesundheitsversorgung und Wohnen. Soziale Infrastruktursektoren haben sich demnach am besten entwickelt, mit einem Kursanstieg von bis zu 18 Prozent, während die kommerziellen Sektoren einen Kursrückgang um bis zu 50 Prozentverzeichneten. Siehe die nachfolgende Grafik:


 

Unterschiedliche Bewegungen der Immobilienbewertungen
Laut dem Trio setzten Gutachter unmittelbar nach Beginn der COVID-19-Pandemie eine Unsicherheitsklausel auf alle Bewertungen. Dieser wurde zunächst für Immobiliensektoren mit weiterhin stetigen Einnahmen aufgehoben, wie z.B. Soziale Infrastruktur, während in anderen, traditionelleren kommerziellen Sektoren dieser Vorbehalt aufgrund eins höheren Maßes an Unsicherheit weiter vorherrschte.

Fazit des FRAA-Teams
Regierungen können nicht alleine wirksam auf die Krise im Namen der gefährdeten Gemeinschaften reagieren; öffentliche Investitionen seien nicht ausreichend um die Investitionslücke in der sozialen Infrastruktur zu schließen. Die Unterstützung des privaten Sektors sei jetzt wichtiger denn je.

Während die Pandemie einen Großteil der Welt buchstäblich eingeschlossen hat, hat sie auch bewiesen, wie wichtig eine widerstandsfähige Gesundheitsversorgung und Bildungssysteme sowie nachhaltige Städte und Gemeinden sind.  Soziale Infrastruktur ist entscheidend für die Gesundheit und Lebendigkeit von Gemeinden, und diese lebenswichtigen Güter sind in der Krise unverzichtbar geworden. Die Pandemie hat eine größere Nachfrage denn je nach wirkungsorientiertem Kapital hervorgebracht. (aa)


Mit dem Beitritt zum United Nations Global Compact (UNGC)  hebt Institutional Money den Money for Change (M4C)-Award aus der Taufe.

Die hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus Vertretern von UNGC, Ban Ki-moon Centre, Impact Hub Vienna, Toniic, PRI und den Partnerinitiatoren Mercer sowie Institutional Money suchen Asset Owner, Corporates, Enterpreneurs und Kooperationen, die im Bereich Impact-Ökonomie herausragendes leisten. Die Gewinner des-, und Teilnehmer am Award erhalten die einmalige Möglichkeit ihre Impact-Aktivitäten vor einem breiten Publikum an potentiellen Investoren, Partnern oder Kunden bekannt zu machen.

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