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Franklin Templeton startet Templ. Emerging Markets Sustainability Fund

Institutionellen Investoren steht mit dem Templeton Emerging Markets Sustainability Fund ein weiterer Nachhaltigkeitsfonds mit Anlageuniversum Schwellenländeraktien zur Verfügung.

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© pincasso / stock.adobe.com

Franklin Templeton hat kürzlich den Templeton Emerging Markets Sustainability Fund aufgelegt – einen Teilfonds der in Luxemburg domizilierten Franklin Templeton Investments Funds (FTIF) Plattform. Dieser neue Fonds wird von Andrew Ness aus Edinburgh und Chetan Sehgal aus Singapur – beide sind Portfoliomanager des Franklin Templeton Emerging Markets Equity (FTEME)-Teams – verwaltet, die auch die Templeton Global Emerging Markets-Strategie verantworten.

"Unser Engagement und unser Ruf als erfahrener Experte für Schwellenländer führt auch mit sich, dass wir von Unternehmen vor Ort als langfristiger und vertrauensvoller Investitionspartner angesehen werden", erklärt Julian Ide, Head of EMEA Distribution bei Franklin Templeton. "Wir freuen uns, europäischen Anlegern, die nach Kapitalzuwachs streben, unseren ersten dedizierten Nachhaltigkeitsfonds für Schwellenländeraktien anzubieten, der auf sogenannte „positive outcome“-Bereiche abzielt und der großen Nachfrage der Anleger nach diesen Produkten gerecht wird".

Kapitalzuwachs und "Positiver Outcome" kombiniert
Das Anlageziel des Fonds besteht darin, Kapitalzuwachs zu erzielen, indem er in erster Linie in Unternehmen investiert, die ihren Hauptsitz, eine Niederlassung oder eine Börsennotierung in Schwellenländern weltweit haben und gute oder sich verbessernde Nachhaltigkeitskennzahlen vorweisen können. Der Fonds sucht insbesondere Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen einen oder mehrere der sechs „positive outcome“ -Bereiche vorantreiben.

Diese von der Cambridge University definierten Bereiche bündeln die 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (UN SDGs) und helfen Investoren dabei, ihre Anlageziele und Ergebnisse einzuordnen und zu bewerten. Diese sechs Bereiche lauten „Basic Needs”, “Wellbeing”, “Decent Work”, “Healthy Ecosystems”, “Climate Stability” und “Resource Security”.

Der Fonds wendet auch spezifische ESG-Ausschlüsse an und investiert nicht in Unternehmen, die in der Waffen-, Tabak-, Kohle- und unkonventionellen Öl- und Gasförderung tätig sind oder deren Handlungen gegen den „Global Compact“ der Vereinten Nationen verstoßen haben. Ziel des Fonds ist es, mit hoher Überzeugungskraft in 30 bis 50 Aktien aus Schwellenländern mit einem Anlagehorizont von fünf Jahren zu investieren.

Proprietäres Drei-Säulen-Modell zur Einbindung von ESG-Kriterien
Die ESG-Analyse basierend auf dem proprietären Drei-Säulen-Modell ist ein wichtiger Teil des Anlageprozesses. Folgende drei Aspekte stehen dabei im Mittelpunkt:  

1. Die Ausrichtung des Unternehmens auf positive ökologische und/oder soziale Aspekte,

2. Die Absicht des Unternehmens, sein nachhaltiges Geschäftsmodell beizubehalten oder im Hinblick auf den Einbezug von ESG-Kriterien weiter zu verbessern und

3. Das Übergangspotenzial für Verbesserungen aufgrund des Engagements von Franklin Templeton bei dem Unternehmen.

ESG-Fortschritt antizipieren und davon profitieren
"Unser ganzheitliches Drei-Säulen-Modell zur Einbindung von ESG-Kriterien bedeutet, dass wir neben Unternehmen, die gute Nachhaltigkeitskriterien vorweisen, auch in solche investieren können, die noch ein gutes Stück Arbeit vor sich haben", erklärt Portfoliomanager Andrew Ness. "Bei diesen Unternehmen wollen wir mit unserem aktiven Engagement für Verbesserungen sorgen. Unsere Kernaufgabe als „Steward“ des Kapitals unserer Kunden ist es, verantwortungsvoll zu investieren und dies umfasst auch die ständige Überwachung unserer Anlagen in Bezug auf ESG Kriterien. So können wir für Investoren langfristig Werte schaffen.“

Julie Moret, Global Head of ESG bei Franklin Templeton, fügt hinzu: "Wir suchen Unternehmen, die Nachhaltigkeitskriterien transparent integrieren und anwenden und sich dabei stetig verbessern. Der Fonds stützt sich auf ein proprietäres Modell, das die wichtigsten Megatrends der Schwellenländer wie demografische Verschiebungen, Urbanisierung und technologische Innovationen widerspiegelt. Dank einem stetig steigenden Bewusstsein für Nachhaltigkeit eröffnen sich gerade bei diesen großen Themen auch interessante Anlagemöglichkeiten.“

Langjährige EM-Expertise vorhanden
Franklin Templeton Emerging Markets Equity (FTEME) ist einer der größten Emerging-Markets-Manager der Branche mit über 80 EM-Investment-Experten in 15 Ländern, die eine Vielzahl von globalen, regionalen, Single-Country und alternativen Strategien verwalten. Das FTEME hat seinen Investitionsansatz seit über 30 Jahren verfeinert und baut auf seine umfangreichen lokalen Ressourcen, die das Team mit einer integrierten und globalen Anlageperspektive kombiniert. FTEME konzentriert sich auf eigenständige Analysen und denkt langfristig. Es wird darüber hinaus von den ESG- und Anlagerisiko-Teams von Franklin Templeton unterstützt und verwaltete zum 31. August 2020 ein Vermögen von über 30 Milliarden US-Dollar. (aa)

 

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