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Frankfurts Banker-Jobmarkt rege, bis 20 Prozent Gehaltsplus erwartet

Der lebhafte Frankfurter Arbeitsmarkt für Finanzprofis wird nach Einschätzung des Personalvermittlers Robert Walters weiter wachsen und “sehr wettbewerbsintensiv” bleiben. Um neue Mitarbeiter zu gewinnen, dürften die Unternehmen über hohe Gehälter hinausgehende Vorteile bieten müssen.

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Thomas Hoffmann von Robert Walters Frankfurt
© Robert Walters Frankfurt

“Im Jahr 2022 werden die in Frankfurt ansässigen Finanzdienstleister ihren Schwerpunkt auf die Digitalisierung von Prozessen und Projekten legen, um in dem durch die Pandemie entstandenen transformativen Umfeld wettbewerbsfähig zu sein”, hieß es im Bericht des Marktbeobachters Robert Walters, aus dem Bloomberg News zitiert. 

Zum einen seien in Bereichen wie künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Automatisierung IT-Spezialisten gesucht. Zum anderen dürften “Fachleute mit Kenntnissen in den Bereichen Finanzen, Vertrieb und Personalwesen sowie fortgeschrittenen technischen Kenntnissen unerlässlich sein, um die Digitalisierung zu bewältigen und zwischen den verschiedenen Geschäftseinheiten zu kommunizieren”, hieß es. “Das Gehalt ist auf diesem Arbeitsmarkt immer noch entscheidend, so dass wir erwarten, dass die durchschnittlichen Vergütungspakete um 15 bis 20 Prozent steigen werden”, erklärte Thomas Hoffmann von Robert Walters Frankfurt mit Blick auf Fachkräfte, die neue Stellen antreten. 

Freie Stellen in den Bereichen Regulierung sowie Risiko & Compliance
Im Schlussquartal 2021 gab es den Angaben zufolge in der Main-Metropole im Segment 1.472 offene Stellen, womit ein Quartalsrekord aufgestellt wurde. Insbesondere der Brexit brachte in den Bereichen Regulierung und Risiko & Compliance einen Einstellungsschub, da Firmen, die ihren Sitz aus London nach Frankfurt verlegten, Fachleute mit Erfahrung bei deutschen Vorschriften suchten. 

In Deutschland insgesamt ist die Zahl der Beschäftigten bei Banken im vergangenen Jahr um rund 15.800 gesunken, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie von Barkow Consulting aus Düsseldorf hervorging. Viele Kreditinstitute in Deutschland hatten zuletzt Stellen gestrichen, darunter beispielsweise die Deutsche Bank und die NordLB. In einer Studie von Anfang des Jahres hatte die Research-Abteilung der Helaba erklärt, sie gehe von weiter deutlich sinkenden Mitarbeiterzahlen in Frankfurt aus. (kb)

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