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Forderung: Backoffice-Mitarbeiter sollen 3.000 Euro mehr erhalten

Die Niedriglohnbeschäftigten in der Bankenbranche, die gehaltsmäßig oftmals nur knapp über dem Mindestlohn remuneriert werden, sollen mit deutlichen Einmalzahlungen gegen die Inflation geschützt werden. Das fordert die Gewerkschaft.

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© Fokussiert / stock.adobe.com

Die größte deutsche Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert von Kreditinstituten wie der Deutschen Bank und der Commerzbank spürbare Gehaltserhöhungen für Geringverdiener. Damit sollen die Mitarbeiter in die Lage versetzt werden, die Belastungen steigender Energiekosten und generell ausufernder Inflation zu stemmen. Darüber berichtet Bloomberg News.

Zweimal 1.500 Euro
Verdi fordert von den Arbeitgebern zwei Pauschalzahlungen in Höhe von je 1.500 Euro für Mitarbeiter in Back-Office-Bereichen, deren Löhne oft nur knapp über dem Mindestlohn liegen, wie Gewerkschaftsfunktionär Jan Duscheck, der auch Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Bank ist, am Mittwoch auf Twitter anmerkte. “Auch in der Bankenbranche gibt es Niedriglohnbeschäftigte”, schrieb Duscheck. “Für die wird es jetzt finanziell sehr eng.”

Während Leitzinserhöhungen die Einnahmen im Kreditgeschäft ankurbeln, bescheren die Forderungen der Arbeitnehmer den Banken nun Kosten-Gegenwind. Commerzbank-Chef Manfred Knof hielt am Dienstag auf einer Konferenz an den Finanzzielen für 2022 und 2024 fest, nicht zuletzt, weil umfangreiche Staatshilfen für die Wirtschaft für einen günstigen Ausblick bei den Kreditausfällen gesorgt haben. 

Die Inflation in der Eurozone hat im im August mit 9,1 Prozent einen neuen Höchststand erreicht, vor allem beflügelt durch die in die Höhe schnellenden Energiepreise. Commerzbank und Deutsche Bank hätten in diesem Jahr bisher überraschend hohe Gewinne erzielt, hieß es in einer online veröffentlichten Verdi-Broschüre. Geld könne also nicht das Problem sein. (aa)

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