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Fondsmanager-Umfrage zeigt: Die v-förmige Erholung ist wohl tot

Die Mai-Umfrage unter Fondsmanagern von Bank of America Securities zeigt unter anderem folgendes Bild: Nur zehn Prozent erwarten eine v-förmige Erholung und 25 Prozent einen neuen Bullenmarkt. Im Gegensatz dazu erwarten 75 Prozent ein "U" oder "W" sowie 68 Prozent eine Bärenmarkt-Rallye.

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© gustavofrazao / stock.adobe.com

Weitere Ergebnisse dieser monatlichen Befragung belegen, dass Fondsmanager noch immer vorsichtig agieren und beispielsweise viel Cash halten. Ein klares Kaufsignal sendet die  Cashquote der befragten Fondsmanager aus: Sie ging zwar von 5,9 auf 5,7 Prozent zurück, ist aber noch immer überdurchschnittlich hoch.

Der Zehnjahresdurchschnitt der Cash-Quote liegt bei 4,7 Prozent. Werte jenseits von 4,5 Prozent bedeuten ein "Contrarian-Buy"-Signal für Risky Assets, Werte von weniger als 3,5 stellen ein Contraria-Sell-Signal dar.

Zyklische Assets werden untergewichtet

Im Mai untergewichten die Fondsmanager einerseits zyklische Assets wie Energie, Aktien und Europa, andererseits übergewichten sie Healthcare, Cash und Anleihen. Sie bleiben damit auf der vorsichtigen Seite. 

An Value glaubt weniger als ein Viertel der Befragten

Nur 23 Prozent der Fondsmanager glauben, dass Value Growth outperformen wird. Das letzte Mal, als der Prozentsatz der Fondsmanager so niedrig war, die glaubten, Value würde outperformen, war im Dezember 2007. 

Konjunkturerwartungen
Ein weiteres Resultat der Befragung befasst sich mit der Einschätzung der globalen Wirtschaftsentwicklung durch die Fondsmanager. Mit dem zu Ende gehenden Lockdown und dem Rückgang der Corona-Neuinfektionen hellem sich die Konjunkturerwartungen der Investoren auf. Auf Netto-Basis sind 38 Prozent der Ansicht, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft in den nächsten zwölf Monaten erholt. Das ist der höchste Anteil seit Januar 2018. (kb)

 

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