Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

News Übersicht

| Märkte
twitterlinkedInXING

FMA: Corona hinterließ tiefe Spuren in Performance der Pensionskassen

Das von den österreichischen Pensionskassen (PK) verwaltete Vermögen sank aufgrund von Kurswertverlusten in Folge der durch Corona gegen Ende des ersten Quartals 2020 ausgelösten Kapitalmarktturbulenzen auf 21,9 Milliarden Euro.

fma.jpg
© @fma

Damit hat sich das verwaltete Gesamtvermögen um -9,8 Prozent zum Vorquartal verringert. Gleichzeitig stieg die Zahl der Anwartschaftsberechtigten um 0,6 Prozent auf fast 874.000, die Zahl der Leistungsberechtigten um 0,7 Prozent auf knapp über 112.000. Damit haben in etwa 22,7 Prozent aller unselbständig Erwerbstätigen in Österreich eine Anwartschaft auf eine Leistung aus dem Pensionskassensystem.

Betriebliche Pensionkassen schnitten besser als überbetriebliche ab 
Die von der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) quartalsweise errechnete Anlagesperformance betrug im 1. Quartal 2020 -10,0 Prozent , wobei die überbetriebliche PKs (-10,4 Prozent) signifikant schlechter abschnitten als die betrieblichen (-5,9 Prozent). Im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre betrug damit die Performance -0,4 Prozent, jene der vergangenen fünf Jahre +0,4 Prozent und für die vergangenen zehn Jahre betrug sie im Schnitt +2,9 Prozent. Dies geht aus dem heute veröffentlichten „Quartalsbericht Q1 2020 – Pensionskassen“ der Österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hervor.

Konservative Anlagestrategie
Das von den Pensionskassen verwaltete Vermögen wird zu rund 96,36 Prozent indirekt über Investmentfonds gehalten. Letztlich teilt es sich auf folgende Anlagekategorien auf: Schuldverschreibungen 44,03 Prozent, Aktien 29,80 Prozent, Guthaben bei Kreditinstituten 9,43 Prozent, Immobilien 5,42 Prozent, Darlehen und Kredite 0,75 Prozent, und sonstige Vermögenswerte 10,56 Prozent. 31,22 Prozent des Anlagevolumens wird – nach Absicherungsgeschäften – in fremder Währung gehalten.

Nur mehr acht Kassen in Österreich
Im ersten Quartal 2020 waren acht Pensionskassen auf dem österreichischen Markt tätig, fünf überbetriebliche und drei betriebliche. 2005 waren es noch 21. Der Konsolidierungsprozess der vergangenen Jahre erfolgte, da betriebliche Pensionskassen ihr Geschäft auf überbetriebliche übertrugen. (kb)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren