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Flächenbrand am Aktien- und Kryptomarkt: Gold bleibt sicherer Hafen

Die vergangene Handelswoche brachte wieder rote Vorzeichen an fast allen Märkten. Die Aktien- und Anleihenmärkte sowie der Bitcoin testeten neue Tiefs. Auch Edelmetalle und die Minenaktien wurden mit nach unten gezogen.

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Markus Blaschzok, Chefanalyst der Solit Gruppe
© Solit Gruppe

"Der Goldpreis erreichte am Freitag die wichtige technische Kreuzunterstützung bei 1.800 US-Dollar, wo der Abverkauf erst einmal ein vorübergehendes Ende fand. Der Silberpreis fiel auf fast 20,42 US-Dollar, womit die seit fast zwei Jahren bestehende Handelsspanne zwischen 22 US-Dollar und 28 US-Dollar nach unten durchbrochen wurde. Damit hatte sich das kurzfristige Chartbild deutlich verschlechtert, nachdem der Preis über die letzten drei Wochen hinweg fast jeden Tag gefallen war", analysiert Markus Blaschzok, Chefanalyst der Solit Gruppe.

Inflationsrate: offiziell oder shaowstats.com
Die offizielle Inflationsrate in den USA liegt bei 8,3 Prozent, während die inoffizielle Rate laut shadowstats.com bei mehr als 16 Prozent liegt. 

Quelle: Solit Gruppe

Die steigenden Zinsen entlarvten aktuell, wie marode die planwirtschaftlich gesteuerten Volkswirtschaften in Europa und den USA seien, so Blaschzok weiter. Der staatlich festgesetzte, künstlich niedrige Zins unter seinem natürlichen Marktniveau im staatlichen Geldsystem hätte in den letzten Jahrzehnten weltweite Fehlallokationen und gigantische Blasen geschaffen, die nun bei einem lächerlich geringen Anstieg der Zinsen bereits platzten. Die Fed habe ihren Leitzins bisher gerade einmal um 0,75 Prozent angehoben bei einer aktuellen Inflationsrate in den USA von offiziell 8,3 Prozent, und schon kollabierten die Aktienmärkte mit ihren überbewerteten Luftschlössern.

Bei der aktuellen Inflationsrate in den USA würden Investoren eigentlich eine Rendite von mindestens 12,5 Prozent erwarten, so der Chefanalyst weiter. Stiegen die Zinsen jetzt auf dieses Niveau an, so würden die westlichen Volkswirtschaften kollabieren. Dass der Leitzins und die Zinsen allgemein immer noch so niedrig seien liege ausschließlich an den Eingriffen der Notenbanken, die seit Jahrzehnten keine freie Preisfindung am Zinsmarkt zuließen. An dieser Stelle müsse man immer wieder unterstreichen, dass die Blasen an den Märkten und die Rezessionen, die aus ihnen hervorgingen, ausschließlich auf das staatliche Geldsystem und die staatliche Geldpolitik der Notenbanken zurückzuführen und somit sozialistischer Natur seien. Der freie Markt beziehungsweise der Kapitalismus trügen hingegen keinerlei Schuld, auch wenn Politiker, die mit ihren Eingriffen in den Markt die Krise erst verursacht hätten, gerne diesen den schwarzen Peter zuschieben würden. (kb)

 

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