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Fisch AM sieht verbesserte Ausgangslage für Finanzmärkte

Die bereits seit längerem günstige Ausgangslage für die Finanzmärkte wird durch aktuelle, sehr positive Meldungen zur Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten gegen Covid-19 nochmals verbessert. Denn damit zeichnet sich immer mehr eine erfolgreiche und grundlegende Eindämmung der Pandemie ab.

Beat Thoma, CIO bei Fisch Asset Management
Beat Thoma, CIO bei Fisch Asset Management in Zürich
© Axel Gaube / Institutional Money

"Obwohl es noch einige Zeit dauern wird bis weltweit umfassend geimpft werden kann, ändert sich die Erwartungshaltung der Investoren und Konsumenten bereits jetzt grundsätzlich. Man sieht das Licht am Ende des Tunnels", sagt Beat Thoma, CIO bei Fisch Asset Management in Zürich.

Positive Auswirkungen auf die Kreditvergabe der Banken erwartet
Der in letzter Zeit zunehmende Finanzierungsstress vieler kleinerer und mittlerer Unternehmen könnte reduziert werden, kann sich Beat Thoma gut vorstellen. Die Wahrscheinlichkeit steige  damit, dass die finanziellen Engpässe bis zum jetzt absehbaren Ende der Pandemie überbrückt werden könnten, selbst bei stark unter Druck stehenden Covid-19-Verlierern wie Flug- und Unterhaltungsindustrie oder dem Energiesektor.

Dämpfer
Das erfreuliche Umfeld für Konjunktur und Finanzmärkte wird aber durch verschiedene Faktoren gedämpft. Beat Thoma dazu: "Die Aussichten auf eine erfolgreiche Eindämmung der Pandemie verringert die Notwendigkeit weiterer staatlicher und monetärer Stimuluspakete. Der dämpfende Einfluss von kleiner als bisher erhofft ausfallenden Hilfspaketen sollte nicht unterschätzt werden. Ein Großteil der bisherigen Erholung der Konjunktur und der Finanzmärkte war durch staatliche und zentralbankseitige Hilfe getrieben."

Abhängigkeit des Systems von Stimuli ist immer noch relativ hoch
Da sich aber in den vergangenen Wochen immer mehr eine stimulusunabhängige positive Eigendynamik des Wirtschaftswachstums zeigte, rechnet man bei Fisch Asset Management  per Saldo trotz aller Risiken mit einer insgesamt günstigen Entwicklung der Märkte. "Allerdings sehen wir kurz- bis mittelfristig nicht zwingend eine breit angelegte Kursrallye an den Aktien- und Unternehmensanleihenmärkten als wahrscheinlich an. Stattdessen stellen wir uns auf eine hohe Volatilität – auch aufgrund der Situation nach den US-Präsidentschaftswahlen – sowie eine Sektorrotation in jene Unternehmen, die von einem Ende der Pandemie besonders profitieren sollten, ein“, sagt Thoma. (kb)

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