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Fidelity warnt vor "deutlichem" Abschwung

Der Höhenflug auf den Aktienmärkten könnte im kommenden Jahr ein Ende finden. In ihrem Investmentausblick für 2018 erwartet Fidelity einen deutlichen Abschwung.

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Sonja Laud, Leiterin Aktien bei Fidelity International
© Fidelity

Institutionelle Investoren mit Aktien-Engagements könnte ein schwieriges 2018 bevorstehen. Die starke Wertentwicklung der Börsen in den vergangenen Monaten basiere nach Einschätzungen von Fidelity auf der Kombination eines gleichförmigen globalen Wirtschaftswachstums und einem sehr moderaten Inflationsumfeld. "Investoren müssen sich fragen, wie lange das noch so weitergehen kann", erklärt Sonja Laud, Leiterin Aktien bei Fidelity International. 

Wie es an den Aktien, aber auch an den Rentenmärkten weitergeht und wo Investoren noch auskömmliche Renditen finden, wird am 11. Institutional Money-Kongress von 27. bis 28. Februar 2018 in zahlreichen Workshops und Gruppengesprächen ausführlich erläutert. Ein Übersicht dazu - inklusive einer Anmeldemöglichkeit - finden Sie HIER.

Viele Probleme bestehen weiterhin
Laud ist überzeugt, dass die weiter voranschreitende Überalterung der Gesellschaft, eine hohe weltweite Verschuldungs- sowie eine geringe Produktionsrate das Wachstum in den Industrieländern im kommenden Jahr drosseln werden. Hinzu kommt, dass das Risiko höherer Zinsen steigt. Eine potenzielle Liquiditätsverknappung könnte nach Einschätzung von Laud Marktreaktionen hervorrufen, die zum heutigen Zeitpunkt nur schwer vorherzusehen seien. "Die Zinspolitik der Zentralbanken wird zum Zünglein an der Waage in einem nunmehr fragilen Gleichgewicht", sagt Laud. Investoren rät sie zu einer aktiven Aktienauswahl. 

FANG-Aktien teuer und im Visier der Steuerbehörden
Fidelity weist zudem darauf hin, dass einige Bewertungen, gerade bei US-Technologiewerten, nicht mehr günstig seien. Dieser Trend sei in der Vergangenheit durch den vermehrten Einsatz von passiven Anlageinstrumenten wie ETFs noch verstärkt worden.

Gerade die großen Werte wie Facebook, Amazon oder Google seien überproportional in vielen Indizes vertreten. "Wir sehen besonders in Europa einen erhöhten Druck auf diese Großkonzerne, auch ausgelöst durch die Diskussion um geringe Steuerzahlungen oder monopolistische Marktstrukturen", sagt Carsten Roemheld, Kapitalmarktstratege in Deutschland bei Fidelity International.

Es sei deshalb zu erwarten, dass die betreffenden US-Unternehmen im kommenden Jahr mehr staatlichen und möglicherweise auch gesellschaftlichen Gegenwind zu spüren bekommen werden. Dieser wird sich seiner Einschätzung nach auch in ihren Ergebnissen widerspiegeln, zum Beispiel durch höhere Aufwendungen für Imagekampagnen oder Steuerzahlungen.

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