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FED-Präsident John B. Taylor: Sind die Märkte darauf vorbereitet?

Professor John B. Taylor gilt als Favorit Trumps für die Yellen-Nachfolge. Doch wissen die Kapitalmärkte, was ihnen in diesem Fall wohl blüht?

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Stanford-Professor Dr. John Brian Taylor, Vater der Taylor-Regel. Wird er sie, falls er FED-Präsident wird, radikal anwenden?
© Andrew Harrer / Bloomberg

Die Taylor-Regel, entwickelt von Professor John Taylor, ist ein formelbasierter Ansatz zur Bestimmung des angemessenen Leitzinses durch die US-Notenbank. Die ursprüngliche Regel berücksichtigt die Abweichungen zwischen der Inflation, dem Inflationsziel und der Wirtschaftsleitstung, um die angemessene Zinshöhe festzulegen.

Eine Version dieser Regel legt nahe, dass sich der nominale Fed-Zinssatz nach der Krise negativer entwickeln hätte sollen, als dies der Fall war. Mittlerweile hätte der Zins wieder stärker ansteigen sollen. Das legt die folgende Grafik nahe (Quelle: Bloomberg, J.P. Morgan Asset Management)

Die derzeitigen Mitglieder der Fed erwarten seit einiger Zeit einen stärkeren Zinsanstieg als der Markt einzupreisen bereit ist. Sollte Taylor zum neuen Vorsitzenden der US-Notenbank ernannt werden, wäre es für Anleger und Investoren ein weiterer Grund, ihre Portfolios auf höhere Zinsen in den USA auszurichten, schreiben die Experten von J.P. Morgan Asset Management.

Eine Ausrichtung auf höhere Zinsen könnten aber den Aktienmarkt in Bedrängnis bringen. (kb)

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