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Facebook-Chef Mark Zuckerberg soll für bessere Governance sorgen

Vier Großanleger fordern Mark Zuckerbergs Rücktritt als Verwaltungsratschef von Facebook. Erfolg dürften sie damit zwar nicht haben, wohl aber ein Zeichen setzen.

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© Brad Pict / stock.adobe.com

Für Mark Zuckerberg wird die Luft dünner. Vier US-Großinvestoren fordern Medienberichten zufolge, dass der Facebook-Gründer als Verwaltungsratschef des Konzerns zurücktritt. Hintergrund sind die wiederholten Datenskandale beim Social-Media-Netzwerkanbieter. Zuckerberg soll seinen Platz im Verwaltungsrat für einen unabhängigen Vorsitzenden räumen, fordern der Chef des Rechnungshofs von New York, Scott Stringer, sowie die Fonds der US-Bundesstaaten Illinois, Pennsylvania und Rhode Island.

Zuckerberg ist nicht nur Verwaltungsratsvorsitzender, sondern auch Vorstandsvorsitzender von Facebook. Das missfällt den Großanlegern offenbar. Mit ihrem Vorstoß dürften sie trotzdem wenig Erfolg haben. Zuckerberg kann nicht gegen seinen Willen abgesetzt werden und macht bislang keine Anstalten, seine Macht über das von ihm gegründete Unternehmen zu teilen. Beobachter bescheinigen der Rücktrittsforderung denn auch eher symbolischen Charakter.

Ämterhäufung ist ein Anachronismus
Die Fondsmanager wollen offenbar demonstrieren, dass sie mit Zuckerbergs Arbeit und Ämterhäufung unzufrieden sind. Facebook musste nach dem Skandal um Cambridge Analytica und anderen Datenpannen harsche Kritik einstecken, der Aktienkurs stürzte ab. Anhörungen von Mark Zuckerberg vor EU-Parlamentariern und vor dem US-Kongress sollten die Investoren beruhigen, gerieten aber zum Desaster. (fp)

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