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EZB-Chefökonom warnt vor Übertreibungen bei der Zinsnormalisierung

Die Europäische Zentralbank soll die Zinserhöhungen nicht zu drastisch vornehmen, empfahl der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB) kürzlich auf einer Notenbankkonferenz.

Philip Lane, EZB
Philip Lane, EZB
© Alex Kraus / Bloomberg

Der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, Philip Lane, erwartet, dass die Währungshüter “mehrere” weitere Ratssitzungen brauchen werden, um die Geldpolitik in der Eurozone zu normalisieren. “Wir sind immer noch deutlich unter dem neutralen Niveau”, sagte er laut einem Bloomberg-Bericht am Donnerstag auf einer von der Cleveland Fed und der EZB veranstalteten Konferenz und bezog sich dabei auf das Zinsniveau, das die Wirtschaft weder beschleunigt noch verlangsamt.

“Wir haben eine klare Vorstellung davon, dass wir eine weitere Normalisierung vornehmen müssen, aber es wird mehrere Sitzungen brauchen, um dies zu tun - denn ich denke, es ist wichtig, es nicht in einer oder zwei Sitzungen zu übertreiben”, so Lane.

Die Äußerungen des eher den Tauben zugerechneten EZB-Direktors folgen auf eine Vielzahl von Rufen aus der Falken-Ecke im Rat, die eine Wiederholung der Zinserhöhung um drei Viertelpunkte bei der nächsten Sitzung im Oktober fordern.

Die Falken fürchten, dass eine Rezession in der Eurozone nicht ausreichen wird, um die Inflation zu zähmen. Die am am Freitag veröffentlichten Inflationsdaten für das Währungsgebiet zeigten, dass die Teuerungsrate im September weiter auf inzwischen zehn Prozent zunahm. (aa)

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