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Ex-Bremer-Landesbanker gründen Fondsboutique, Folker Hellmeyer an Bord

Sechs ehemalige Mitarbeiter der Bremer Landesbank haben sich selbstständig gemacht. Solvecon Asset Management und Solvecon Invest möchten Beratung zu Fonds für vermögende Kunden bieten. Zunächst einmal müssen die Beteiligten noch eine Umfirmierung stemmen.

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Das Team von Solvecon: Folker Hellmeyer, Thorsten Müller, Maarten Kofoet, Christian Buntrock, Christian Fieberg, Jörg Hanpeter (v.l.n.r.).
© Solvecon

Im Norden Deutschlands bereiten sich eine neue Fondsboutique und ein Vermögensverwalter auf den Start vor. Die Bremer Solvecon Invest soll sich auf die Anlageberatung von Investmentfonds fokussieren, ihre Schwester-Gesellschaft Solvent Asset Management auf das Management von Portfolios vermögender Kunden. Hinter beiden stehen insgesamt sechs ehemalige Mitarbeiter der Bremer Landesbank (BLB), die sich mit finanzieller Unterstützung eines Bocholter Family Offices selbstständig gemacht haben. Zu ihnen zählt auch der ehemalige BLB-Chefanalyst Folker Hellmeyer, der seinen bekannten Forex-Report bei Solvecon wieder veröffentlichen wird.

Vorläufiger Name
"Durch die 'Schieflage' bei der BLB und die dadurch bedingte vollständige Übernahme der Bank durch die Nord LB erwarteten wir große Veränderungen für die BLB", erklärt Thorsten Müller, Geschäftsführer von Solvecon Invest und ehemaliger Leiter Portfolio- und Asset Management bei der BLB, den Schritt in die Selbstständigkeit. Diese Veränderungen würden sowohl das Geschäftsmodell als auch die Unternehmenskultur der Bank betreffen. "Darüber hinaus stellte sich uns die grundsätzliche Frage, ob Banken beziehungsweise deren klassische Geschäftsmodelle zukünftig überhaupt noch das optimale Umfeld für unser Business, die Vermögensverwaltung und das Fondsmanagement, bieten können."

Daher wurden im vergangenen Herbst die Solvecon-Gesellschaften gegründet – allerdings unter den Namen BMS Asset Management und BMS Vermögensverwaltung. Derzeit läuft der Prozess der Umbenennung. "Es war von Anfang an unser Ziel, für beide Gesellschaften einen echten Markennamen zu schaffen. Die Entwicklung des Namens und der Corporate Identity hat aber aufgrund unserer hohen Anforderungen Zeit in Anspruch genommen, und daher haben wir die Firmen zunächst unter dem vorläufigen Namen BMS, der ja auch für unseren Partner BMS Family Office steht, gegründet", erklärt Müller die Zwischenlösung.

Verschiedene Erlaubnisse
Die Solvecon Asset Management wird dann als "Tied Agent" unter dem Haftungsdach von BN & Partners operieren. "Hierdurch können wir uns auf das Portfoliomanagement und unsere Kunden fokussieren und sparen uns das eigene 'Backoffice'", so Müller. Die Solvecon Invest hat dagegen bei der Finanzaufsicht eine eigene Erlaubnis für die Anlageberatung von Investmentfonds gemäß Paragraf 32 Kreditwesengesetz beantragt.

Konkret ist das bei einem globalen Multi-Asset-Fonds geplant. Dessen Konzept basiert auf dem des BLB Global Opportunities Fund, soll aber Müller zufolge verbessert werden. Zudem soll im weiteren Jahresverlauf ein Quant-Fonds auf Basis von Aktien und Renten folgen. Geplant sei auch ein Nachhaltigkeitsfonds in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg. Als Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft wird die LRI Invest in Luxemburg fungieren. 

Fonds für semi-professionelle Kunden
Die Fonds richten sich grundsätzlich an private wie professionelle Kunden. Allerdings sei ein gewisses Maß an Vorkenntnis erforderlich, um die Anlagestrategie zu verstehen. "Daher werden wohl in erster Linie interessierte Privatanleger, unabhängige Vermögensverwalter, Family Offices und institutionelle Investoren im Fokus stehen", so Müller, der mit seinen Kollegen das Portfoliomanagement verantwortet – neben den Vermögensverwaltungsmandaten. Hellmeyer solle die Manager speziell bei Makro-Themen,  der taktischen Asset Allocation und der Länderallokation beraten. (jb)

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