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Eurozone: Einkaufsmanagerindex gibt im November wieder nach

Der aggregierte Einkaufsmanagerindex für die Eurozone (verarbeitendes Gewerbe und Dienstleistungssektor) fällt von 50,6 auf 50,3 Punkte. Separat betrachtet, steigt der Index für das verarbeitende Gewerbe von 45,9 auf 46,6 Punkte, jener für den Servicesektor geht von 52,2 auf 51,5 Punkte zurück.

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© Elena Schweitzer / stock.adobe.com

Die Rezession im verarbeitenden Gewerbe scheint auf den Dienstleistungssektor überzuspringen, stellt Dr. Thomas Gitzel (Bild links), Chefökonom der VP Bank Gruppe, ernüchternd fest. "Zumindest eine gute Nachricht verbleibt für das Wochenende: Die Industrie steckt zwar bereits in der Rezession, scheint aber Boden gefunden zu haben. Die Stimmung ist nicht gut, bessert sich aber. Der Dienstleistungssektor gibt hingegen weiter in kleinen Schritten nach. Die schlechte Stimmung in der Industrie färbt somit auf den Dienstleistungssektor ab", so seine messerscharfe Analyse.

Solange sich die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe nicht weiter eintrübt, bestehe zumindest die Hoffnung, dass der Dienstleistungssektor mit kleinen Blessuren davon kommt. Dies sei dann der Fall, wenn die Arbeitsmärkte in den kommenden Monaten stabil blieben, so Gitzel weiter.

Wie geht es nun weiter?
Auch wenn man es kaum noch hören mag, die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt entscheidend von den Handelsgesprächen und vom nicht enden wollenden Brexit ab. Wenn es zu Lösungen kommt, dürften die Unternehmen Morgenluft wittern. Im umgekehrten Fall droht weiteres Ungemach. Dann ist die aktuelle Erholung im verarbeitenden Gewerbe wohl nur ein Strohfeuer, folgert der Ökonom.

So oder so gilt: Die Wachstumsaussichten bleiben gedämpft
"Der Strukturwandel im Automobilsektor kostet Wachstumspotential. Dies gilt nicht nur für Deutschland, sondern für die gesamte Eurozone", analysiert Gitzel. (kb)

 

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