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Erneuerbarer Energie-Sektor wird durch US-Klimapaket angetrieben

Die weitere Erholung des Sektors wurde durch die Veröffentlichung der neuesten Version des Vermittlungsgesetzes ("Inflation Reduction Act of 2022") durch die Demokraten im US-Senat am 27. Juli angeheizt. Schließlich gab die Stimme der US-Vizepräsidentin als Senatsvorsitzende den Ausschlag.

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Christian Rom, Portfoliomanager des DNB Fund Renewable Energy 
 
© DNB Asset Management

In abgespeckter Version hat der "Inflation Reduction Act" knapp aber doch den Senat passiert. "Der Gesetzentwurf war eine positive Überraschung, nachdem die jüngsten Nachrichten über die Unterstützung von US-Senator Manchin die Runde machten", sagt Christian Rom, Portfoliomanager des DNB Fund Renewable Energy bei DNB Asset Management.

Die 369 Milliarden US-Dollar an zweckgebundenen Klima- und Energiesicherheitsausgaben über einen Zeitraum von zehn Jahren wären die größte Klimainvestition in der Geschichte der USA. Der neue Gesetzentwurf ist zwar kleiner als Bidens ursprüngliches 555-Milliarden-USD-Gesetz "Build Back Better", behält aber den größten Teil des Rahmens bei, der in den BBB-Entwürfen der Vergangenheit vorgeschlagen wurde.

Ermutigender Gesetzesentwurf
Rom führt aus: "Wir sehen diesen Gesetzentwurf als sehr ermutigend für den Sektor an, und er wird in der Tat das Potential haben, die notwendigen Emissionsreduzierungen in den USA zu beschleunigen, wenn die Demokraten in der Lage sind, ihn als Gesetz zu unterzeichnen. Die drei wichtigsten positiven Aspekte des Gesetzentwurfs für den Bereich der Erneuerbaren Energie sind: Die Verlängerung der ITC („Investment Tax Credit“) und PTC („Production Tax Credit“) für erneuerbare Technologien bis 2023 auf höchstem Niveau; die Steuergutschrift für die Produktion von grünem Wasserstoff in Höhe von 3 US-Dollar je kg und die Unterstützung für die inländische Herstellung sauberer Energietechnologien."

Noch in der Anfangsphase der Energiewende
Angesichts der jüngsten ermutigenden Anzeichen für eine Unterstützung der erneuerbaren Energien in den USA ist man bei DNB Asset Management nach wie vor der Ansicht, dass sich die relativen Aussichten für den Sektor in den letzten Jahren grundlegend verbessert haben. Die Strategie des DNB Fund Renewable Energy erzielte im Juli eine starke absolute Rendite von plus 18,34 Prozent nach Kosten in der Retail A-EUR-Anteilsklasse.

Den größten Beitrag leistete Sunrun, da das Unternehmen stark auf die potenzielle Unterstützung durch die US-Politik ausgerichtet ist. Am stärksten beeinträchtigt wurde der Fonds durch Enel, dessen höheres Risiko für italienische Staatsanleihen auf das gestiegene Risiko einer Rezession und die vorgezogenen Neuwahlen nach dem Rücktritt von Draghi zurückzuführen ist.

Die aggregierten Gewinnrevisionen für den Fonds legten im Juli zu, aber die Gewinnmultiplikatoren stiegen angesichts des "Inflation Reduction Act" für einen erheblichen Teil des Portfolios, sagt Rom. Die Bewertung des Fonds ist höher als die des MSCI World, aber es gibt hier eben auch bessere Wachstumsaussichten. (kb)

 

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