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Er ist da: der erste Bitcoin-Futures-ETF mit gigantischem Volumen

Der ProShares Bitcoin Strategy ETF (BITO) hat den ersten Handelstag erfolgreich hinter sich gebracht und schloss diesen mit rund einer Milliarde US-Dollar Volumen. Laut Bloomberg war es die zweitgrößte ETF-Einführung der Geschichte.

Gary Gensler, SEC
SEC-Chef Gary Gensler lässt Bitcoin-Future basierte ETFs an den Start gehen.
© Bloomberg / Bloomberg News

Nach einer besonders volatilen ersten Handelsstunde, in der der Preis einen Höchststand von 42,55 US-Dollar pro Anteil und einen Tiefststand von 40,94 US-Dollar erreichte, stieg der ProShares Bitcoin Strategy ETF (BITO) in den letzten Stunden bei ruhigeren Volumina über die Marke von 41 US-Dollar pro Anteil. Der ETF beendete den Tag bei 41,94 US-Dollar, wie Dan Mika von ETF.com berichtet.

Mehr oder weniger eine Milliarde Dollar am ersten Handelstag schwer
Bloomberg schätzt, dass der Fonds bei der Schlussglocke etwa 993 Millionen US-Dollar einnahm, aber die von Yahoo Finance zitierten Volumenzahlen schätzen das Volumen des Fonds auf über eine Miliarde US-Dollar. Bis 4:54 p.m. ET verzeichnete die NYSE ein Handelsvolumen von 1,01 Milliarden US-Dollar, einschließlich der nach Börsenschluss getätigten Geschäfte.

Nur das BlackRock U.S. Carbon Transition Readiness ETF Debüt war noch größer
Mit einem US-Dollar-Volumen von rund 968 Millionen war dies das zweitgrößte ETF-Debüt in der Geschichte, wie die von dem Bloomberg ETF-Analysten Eric Balchunas zusammengestellten Daten zeigen. Nur der BlackRock U.S. Carbon Transition Readiness ETF (LCTU) hatte einen größeren ersten Tag mit einem Volumen von 1,16 Milliarden US-Dollar bei seinem Debüt im April.

Zweiter Bitcoin-ETF in der Warteschleife
BITO erhebt eine Kostenquote von 0,95 %, die gleiche wie die des Valkyrie Bitcoin Strategy ETF (BTFD), der derzeit auf die Genehmigung zur Notierung an der Nasdaq wartet. Dies könnte ebenfalls diese Woche geschehen. Sowohl BITO als auch BTFD investieren in erster Linie in Bitcoin-Futures, wobei sich BITO das Recht vorbehält, Anteile an ausländischen ETFs und Anlageinstrumenten zu erwerben, die Bitcoin direkt halten.

Futures-basierter Ansatz trotz Rollkosten von der SEC präferiert
Beide Fonds erhielten am Freitag auch die Zulassung zur Notierung an ihren jeweiligen Börsen, was den Bitcoin während der Börsenzeit um sieben Prozent ansteigen ließ. Der auf Futures basierende Ansatz hat einige strukturelle Probleme, wie z. B. Rollkosten für die Beibehaltung der Kontrakte auf den nächsten Monat, aber es ist die bevorzugte Methode für den SEC-Vorsitzenden Gary Gensler, der im August seine Vorliebe für futuresbasierte Bitcoin-ETF-Strategien andeutete. (kb)

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