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EQT soll Milliarden-IPO für deutschen Linux-Entwickler planen

Die schwedische Beteiligungsgesellschaft EQT plant informierten Kreisen zufolge einen Börsengang des deutschen Unternehmenssoftware-Entwicklers SUSE. Wie zu hören ist, sondieren die Schweden bereits potenzielle Berater für einen IPO, der schon im nächsten Jahr kommen könnte.

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Linux-Entwickler SUSE kann sich für die schwedische Private Equity-Gesellschaft EQT als Goldesel entpuppen.
© Fotolia

Den Angaben zufolge peilt EQT eine Bewertung von rund fünf Milliarden Euro an und damit mehr als das Doppelte der Summe, für die die Gesellschaft SUSE im März vergangenen Jahres von Micro Focus International gekauft hatte. Damals hatte EQT 2,5 Milliarden US-Dollar gezahlt, umgerechnet rund 2,1 Milliarden Euro.

Die Gespräche befinden sich, wie Boomberg News in Erfahrung gebracht hat, noch in einem frühen Stadium. Es gebe keine Gewissheit, dass EQT den Börsengang letztlich vorantreiben werde. Der Zeitablauf hänge zudem vom Marktumfeld ab. 

SUSE hat eine Version des Betriebssystems Linux geschaffen, mit der Großunternehmen ihre Server betreiben. Nach Angaben der EQT-Webseite beschäftigt der Nürnberger Entwickler mehr als 1.600 Mitarbeiter. Der Umsatz stieg in den drei Monaten bis zum 31. Juli um 14 Prozent, wobei besonders Wachstum in Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum Schub brachten. (kb)

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