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Endlich: Ein bunter Reigen an Kandidaten wagt den Schritt aufs Parkett

Das erste Quartal war eines der aktivsten in Europa für Börsengänge. Derzeit warten mindestens ein Duzend Unternehmen auf ihr Börsendebüt in Deutschland, die mit mindestens einer Milliarde Euro bewertet werden könnten.

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Und ewig lockt das große Geld....
© maxsim / stock.adobe.com

Der Laborbetreiber Synlab ist ein solcher Listing-Kandidat: Das Unternehmen will bei seinem Börsengang in Frankfurt Aktien im Wert von rund 400 Millionen Euro platzieren. Die Papiere sollen sowohl aus einer Kapitalerhöhung als auch aus Beständen der Eigentümer kommen, wie das Unternehmen mitgeteilt hat. Die Erlöse sollen vor allem zum Schuldenabbau verwendet werden. Der IPO soll noch im zweiten Quartal erfolgen, vermeldet Bloomberg.

Im Folgenden eine Übersicht von Kandidaten für eine Börsennotierungen in absehbarer Zeit. Berücksichtigt werden mögliche IPOs, Notierungen und Abspaltungen (Spin-Offs).

Quelle: Bloomberg

Highlights aus der Pipeline
Porsche könnte laut Bloomberg-Analysten mit 65 bis 95 Milliarden US-Dollar bewertet werden.
Daimler wiederum will seine Lkw-Sparte abspalten, hiergeht man von einem Wert von bis zu 29 Milliarden Euro aus. BASF will DEA Wintershall an die Börse bringen, mit dem Verkaufserlös könnte man neue Chemiefabrik in China finanzieren. Cheplapharm Arzneimittel kauft etablierte Medikamente am Ende ihrer Reifephase von Pharmafirmen wie Roche oder AstraZeneca.  Laborbetreiber Synlab strebt jährliches Umsatzwachstum von zehn Prozent an, auch durch Zukäufe. Die Eigner von About You schielen sicher auf den Aktienkurs von Zalando, der sich 2020 verdoppelt hat, und wollen es Zalando beim IPO nachmachen. Continental will sein Sparte Vitesco Technologies per Spin-Off im 2. Halbjahr an die Börse bringen. 40.000 Mitarbeiter arbeiten dort an Elektrifizierung von Fahrzeugantrieben. Der Umsatz lag 2019 bei 7,8 Milliarden Euro. 

Andere wollen anderswo notiert sein
Darüber hinaus gibt es eine Reihe deutscher Unternehmen, die womöglich in den USA an die Börse gehen wollen, unter ihnen die Atai Life Sciences AG aus Berlin, die mit Halluzinogenen Krankheiten bekämpfen wollen, oder Flugtaxibauer Lilium aus München, der wohl den Weg über eine Fusion mit einem SPAC für eine US-Notierung erwägt. Auch Flugtaxibauer Volocopter erwägt eine Notierung über ein SPAC, schreibt Capital. Und Martin Blessings Fintech-SPAC will an die Amsterdamer Börse. (kb)

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