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EIOPAs Ideen zur Berichterstattung: teuer für Versicherer und Kunden

Insurance Europe hat auf eine Konsultation der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) zu den von ihr vorgeschlagenen Änderungen der aufsichtsrechtlichen Berichterstattung und der Offenlegungsdokumente reagiert.

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© Insurance Europe

Während die Vorschläge von EIOPA einige der vielen Bedenken berücksichtigen, die in der Vergangenheit von der europäischen Versicherungsbranche geäußert wurden, sind die von EIOPA vorgeschlagenen Änderungen unverhältnismäßig und würden zu übermäßigem neuen Verwaltungsaufwand und Kosten für die Versicherer führen, die letztendlich auf die Kunden abgewälzt würden, stellt der Verband "Insurance Europe" fest. 

Erheblicher zusätzlicher Verwaltungsaufwand für die Assekuranz
Dies liegt daran, dass die EIOPA zwar einige begrüßenswerte Änderungen vorgenommen hat, aber auch erhebliche und größtenteils unnötige Änderungen an den derzeitigen vierteljährlichen Meldebögen (QRTs) vorgenommen und gleichzeitig neue QRTs eingeführt hat. All dies würde einen erheblichen zusätzlichen Verwaltungsaufwand für die Versicherer bedeuten, ohne dass ein klarer Nutzen für die Aufsichtsbehörden entsteht. 

Wo bleibt die Kosten-Nutzen-Abwägung?
Es würde auch die Kosten für die Versicherer erheblich erhöhen, die beispielsweise erhebliche Ressourcen für die Implementierung, Prüfung und Validierung der erforderlichen Änderungen in ihren IT-Systemen bereitstellen müssten. Die EIOPA sollte daher alle Änderungen am Berichtspaket auf die Änderungen beschränken, die zur Erfüllung ihrer Aufsichtspflichten unbedingt erforderlich sind. 

Zu kurzer Zeitrahmen moniert: Stückwerk, nein danke
Darüber hinaus ist der von der EIOPA vorgeschlagene Zeitrahmen für diese umfangreichen Änderungen zu kurz. Die Änderungen sollten im Rahmen der derzeit stattfindenden umfassenderen Überarbeitung von Solvency II vorgenommen werden und nicht durch einen Stückwerk-Ansatz, der dazu führt, dass innerhalb eines kurzen Zeitrahmens mehrere Änderungen vorgenommen werden, was die Kosten weiter in die Höhe treiben würde.

Die über 40-seitige Stellungnahme findet sich hier. (kb)

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