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‘Einfach überleben’: Investoren sitzen auf Fünf-Billionen-Euro-Berg

Investoren wollen Verluste vermeiden und haben von risikobehafteten Assets in Geldmarktpapiere umgeschichtet. Dieser "Geldberg" erreicht mittlerweile eine Höhe von fast fünf Billionen US-Dollar und wartet darauf, eines Tages wieder in die Aktien und längerlaufenden Anleihen investiert zu werden.

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© Richard Villalon / stock.adobe.com

Von Aktien bis zu Staatsanleihen, von Firmenbonds bis zu Kryptowährungen: Vermögensverwalter, die eine Zuchflucht vor dem von der US-Notenbank ausgelösten Sturm suchen, der praktisch jede Anlageklasse trifft, finden Sicherheit in einer lange verschmähten Ecke des Marktes: Cash. Investoren haben 4,6 Billionen Dollar (ca. 4,7 Billionen Euro) in US-Geldmarktfonds gebunkert, während Anleihefonds im Bereich ultrakurzer Laufzeiten derzeit etwa 150 Milliarden Dollar halten. Und der Cash-Berg wächst weiter: In der Woche bis zum 21. September wurden nach Angaben von EPFR Global 30 Milliarden Dollar in Barmittel umgeschichtet. Über diese Entwicklung berichtet Bloomberg News.

Mit dem Trend zur geldpolitischen Straffung ist die Zeit der Renditelosigkeit von Barpositionen vorbei. Der überwiegende Teil erwirtschaftet heute eine Rendite von über 2,0 Prozent, wobei einige Fonds drei, vier oder mehr Prozent bringen, schreibt Bloomberg.

Geldmarktniveau erreicht historische Höchststände

Cash is King
Die plötzlich respektablen Renditen sind einer der Gründe dafür, dass die Anleger wenig Eile hatten, ihr Kapital in risikoreichere Anlagen zu investieren, obgleich die Kurse auf einem Mehrjahrestief liegen. Zudem zeigt sich, dass die US-Notenbank wohl nicht so bald von ihrer restriktiven Geldpolitik abrücken wird. Um Turbulenzen zu überstehen ist Bargeld damit das Mittel der Wahl.

“Ich glaube nicht, dass jetzt die Zeit ist, die Heldin zu spielen”, sagt Barbara Ann Bernard, Gründerin des Hedgefonds Wincrest Capital. “Der Grund, warum ich so viel Bargeld halte, ist, dass ich einfach überleben und das Jahr positiv abschließen möchte. Das Umfeld wird noch eine Weile schwierig bleiben.” (aa)

 

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