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DZ Bank will Energie einsparen: Rolltreppe aus, Kantine zu

Die Genossenschaftsbank will vor dem Hintergrund des drohenden Energiemangels und der damit einhergehenden höheren Kosten auf die Sparbremse treten. Das geht teilweise auch zu Lasten der Arbeitnehmer, die auf Rolltreppe oder Warmwasser verzichten müssen.

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© cineberg / stock.adobe.com

Die DZ Bank will ihren Energieverbrauch um mindestens 15 Prozent reduzieren. Grund sind unter anderem die eingeschränkten Gaslieferungen aus Russland. Einige Maßnahmen hat das Institut bereits im Sommer umgesetzt, weitere sollen bald folgen, informiert Bloomberg. Auch die Deutsche Bank und die Sparkassen reagieren auf die aktuelle Energiekrise (Institutional Money berichtete).

Die Maßnahmen der DZ Bank diesen Sommer beziehen sich vor allem auf die Klimatisierung, wie eine Sprecherin auf Anfrage von Bloomberg News erklärte. So wird beispielsweise der Wintergarten im Westend 1 in Frankfurt nur noch zu den Kernzeiten zwischen 11.00 und 14.00 Uhr gekühlt, was erhebliche Mengen an Strom einspare. Die Betriebszeit der Klimatisierung in den Büros wurde ebenfalls angepasst. Wo es möglich ist, ist diese nur noch zwischen 7:00 und 19:00 Uhr eingeschaltet.

Zudem hat das genossenschaftliche Spitzeninstitut den Pavillon mit seinen Besprechungsräumen, ebenfalls am Frankfurter Standort, inklusive der zweiten Kantine zunächst für die Sommerferien stillgelegt. 

Treppensteigen statt Rolltreppe?
Weitere Schritte sind geplant. So soll die Kantine im Pavillon auch nach dem Sommer nur noch eingeschränkt in Betrieb genommen werden. Hinzu kommen kleinere Maßnahmen. Dazu zählen etwa die Stilllegung der Rolltreppen sowie der Verzicht auf Warmwasser zum Händewaschen. Außerdem will die DZ Bank die Kronen-Beleuchtung am Westend-Turm sowie die Logo-Beleuchtungen an allen Standorten komplett abschalten.

Sollte dieses Maßnahmen-Paket nicht ausreichen, plant das Institut auch, einige Arbeitsbereiche zusammenlegen, um Flächen effizienter zu betreiben. Alles wird mit dem Betriebsrat abgestimmt.

Auch die Deutsche Bank und die Sparkassen wollen sparen
Die Deutsche Bank will zur Bewältigung der Energiekrise ebenfalls die Klimaanlagen in den deutschen Büros drosseln, wie sie vor wenigen Tagen mitteilte. In den Toiletten wird es nur noch kaltes Wasser geben, und der Springbrunnen vor dem Frankfurter Hauptsitz wird abgeschaltet.

Die deutschen Sparkassen sollen nach dem Willen von Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), ihren Gasverbrauch um bis zu 25 Prozent senken. Ohne eine Reduktion der Raumtemperatur auf höchstens 19 Grad Celsius und ohne die Abschaltung von Warmwasser, wo und wann immer möglich, seien die Sparziele kurzfristig nicht erreichbar, schrieb Schleweis in einem Brief an die Vorstände im Sektor.

Die DZ Bank will darüber hinaus auch in intelligente Systeme investieren, die mit Wetterprognosedaten und Bewegungsmeldern die Gebäudeautomation optimieren. Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich seien da durchaus realistisch, sagt das Institut.

Die Standorte der DZ Bank sind eigenen Angaben zufolge bereits seit einigen Jahren größtenteils an ein Fernwärmenetz angeschlossen, das beispielsweise in Frankfurt und Düsseldorf zu wesentlichen Teilen aus Müllheizkraftwerken gespeist wird. Ihr Betrieb benötige nur einen geringen Anteil an Gas. (aa)

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