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DZ Bank: Wie stark könnte der Aktienmarkt korrigieren?

Die Börsen haben die Coronakrise bis auf kleine Schwankungen gut verkraftet. So gut, dass Anleger langsam skeptisch werden und sich fragen, wie lange die Rally noch anhält.

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© gearstd / stock.adobe.com

An den Aktienmärkten ist von der Coronakrise keine Spur zu sehen, den Eindruck macht zumindest die Kursentwicklung seit dem beängstigenden Kurskollaps im März 2020. Doch langsam werden Anleger skeptisch: Wie lange kann die Rally noch weitergehen? Die DZ Bank rechnet in diesem Jahr mit keinen bösen Überraschungen am Markt und hat deshalb die Prognose für den Dax zum Ende des Jahres von 14.000 auf 15.000 Punkte angehoben.

Das heißt allerdings nicht, dass es zweitweise an den Märkten nicht auch mal abwärts gehen könnte. Denn, das betonen die Marktexperten: Korrekturen gehören zur Geldanlage in Aktien dazu. Der S&P 500 korrigierte seit 1965 durchschnittlich einmal pro Jahr vom lokalen Hoch zum Tief um 15 Prozent, der Dax sogar um 18 Prozent. "Das ist auch dieses Jahr denkbar", schreiben die Experten der DZ Bank. Nur alle drei bis vier Jahre rappelt es wesentlich stärker, zuletzt 2019. Bis zur nächsten starken Korrektur wird es also, rein statistisch gesehen, noch einige Zeit dauern. 

Ein möglicher Auslöser für eine Korrektur könnte die Sorge sein, dass die wirtschaftliche Realität nicht mithalten kann mit den hohen Erwartungen, sobald die Mehrheit der Bevölkerung geimpft ist und die Geschäfte wieder öffnen. "Der dann noch junge wirtschaftliche Aufschwung wird in Frage gestellt, die Kurse könnten dann fallen. Das ist aber eher ein Thema für 2022 als für 2021", schreiben die DZ-Experten. 

Blick ins Ausland
Ein wenig kritischer fällt das Urteil mit Blick auf die internationalen Märkte aus. "Die Warnsignale für spekulative Übertreibungen mehren sich", schreiben die Experten. Es gebe, speziell in den USA, eine hohe Volatilität und Übertreibungen bei Small- und Mid-Caps und bestimmten Technologiewerten, die nicht mit den zugrundliegenden Fundamentaldaten übereinstimmen. "Wir sehen jedoch nicht, dass sich die breiten Indizes in einer Blase befinden, die Bewertungen von Large Caps sind im Allgemeinen angemessen", sagen die Experten. (fp)

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