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DWS stellt Multi-Asset-Plattform neu auf

Mitte vergangenen Jahres trat Björn Jesch seine Stelle bei der DWS an. Jetzt hat er dem von ihm verantworteten Multi-Asset-Bereich eine völlig neue Struktur gegeben. Nun ist auch bekannt geworden, wer welchen Führungsjob übernimmt.

Björn Jesch, DWS
Björn Jesch hat der Multi-Asset-Einheit der DWS in drei "Divisionen" eingeteilt. Die wichtigsten Führungskräfte im Schnelldurchlauf: Einfach weiterklicken!
© DWS

Die Multi-Asset-Sparte der DWS arbeitet ab sofort in einer neuen Konstellation. "Wir richten uns in zwei Dimensionen neu aus. Zum einen geht es um die Prozesse, also die Frage, wie wir arbeiten. Zum anderen gibt es Änderungen an der Organisationsstruktur", sagt Björn Jesch, Leiter der Einheit Multi Asset & Solutions, im Gespräch mit der Redaktion. Jesch wechselte im vergangenen Juli von der Credit Suisse zur Asset-Management-Tochter der Deutschen Bank. Zuvor hatte er lange für Union Investment gearbeitet.

"Der wichtigste Beweggrund für die Neuaufstellung ist, dass wir im Multi-Asset-Bereich ein deutliches Wachstum erwarten – dafür möchten wir gerüstet sein", erläutert Jesch. "Hinzu kommt, dass in der Vergangenheit an einigen Themen mitunter doppelt gearbeitet wurde. Mit der neuen Struktur vermeiden wir solche Überschneidungen."

Drei Sparten
Konkret arbeiten die DWS-Multi-Asset-Experten fortan in drei Divisionen: "Highly Active", "Highly Efficient" und "Solutions". Hinzu kommen drei übergreifende Teams, die die drei genannten Einheiten unterstützen, und zwar in Sachen Risikomanagement, ESG-Integration und Fondsresearch.

"In der 'Highly Active'-Sparte verfolgen wir eine Art Boutique-Ansatz: Hier bieten wir unseren Kunden beispielsweise Total-Return-Produkte mit einer besonders ausgeprägten Marktmeinung und entsprechender Positionierung einzelner Fondsmanager", erläutert Jesch.

Kostengünstig und skalierbar
Unter "Highly Efficient" finden sich kostengünstige, skalierbare Investmentlösungen auf Basis der strategischen Asset-Allokation der DWS. Diese könnten die Kunden dann je nach Bedarf um einzelne "Module" erweitern, beispielsweise um eine taktische Asset-Allokation oder einen Risikoprämien-Ansatz, so Jesch. Früher wurden in solchen Fällen oft einzelne Portfoliomanager aus anderen Teams hinzugezogen, was wenig effizient und kaum skalierbar war. Nun gibt es eine Art Baukastensystem.

Die dritte Sparte namens "Solutions" wendet sich in erster Linie an institutionelle Investoren, die ihre Portfolios beispielsweise nach der Laufzeit ihrer Verpflichtungen oder bestimmten Risikobudgets ausrichten möchten. Wer welche Sparte leitet und wie diese untergliedert sind, sehen Sie in der Bilderstrecke oben. (bm)

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