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DWS: China hat das Sparen entdeckt

Konjunkturhilfen haben gerade weltweit Konjunktur. Die DWS weist nun darauf hin, dass China im Vergleich zum Westen seine Wirtschaft zuletzt deutlich zurückhaltender unterstützt hat als andere Nationen.

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© Sean K / stock.adobe.com

Chinas Staatsführung greift massiv in die eigene Wirtschaft ein, während sich im Westen die Marktkräfte frei entfalten können. So lautet ein gängiges Urteil über den Unterschied zwischen den Regimen. Doch das erweist sich als überholt, wie die DWS in einer  Analyse schreibt. Zumindest in Bezug auf die Konjunkturhilfen der vergangenen drei Jahre waren die westlichen Industriestaaten deutlich aktiver als China. Das zeigt ein Blick auf die Entwicklung der strukturellen Budgetsaldos: Danach haben europäische Länder, allen voran Deutschland, ihre Wirtschaft mit viel massiveren Fiskalausgaben gestützt.

Die Daten des Internationalen Währungsfonds über die Veränderung der Haushaltsdefizite zwischen 2019 und 2022 belegen, dass China in der Coronakrise deutlich zurückhaltender, um nicht zu sagen sparsamer, agiert hat. Dabei hat sich die Staatsführung aber keineswegs passiv verhalten, erklärt Elke Speidel-Walz, Chefökonomin Emerging Markets bei der DWS. Vielmehr hätten die Chinesen in den vergangenen Jahren effiziente Instrumente entwickelt, um Stimuli zielgerichtet auf einzelne Wirtschaftsbereiche zu lenken. 

China hilft verstärkt sich selbst 
Speidel-Walz betont dabei vor allem den Fokus auf Investitionen in neue Technologien sowie in die Bekämpfung des Klimawandels. Die Kehrseite für die Weltwirtschaft ist, dass die chinesischen Ausgaben zur Konjunkturstützung, die in früheren Jahren immer auch der Weltkonjunktur halfen, nun hauptsächlich der chinesischen Wirtschaft zugutekommen. Die Staaten des Westens müssen also tiefer in die Tasche greifen, um gegen eine wirtschaftliche Abkühlung anzugehen. Genau das ist während der Pandemie auch geschehen. (fp)

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