Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

News Übersicht

| Märkte
twitterlinkedInXING

DJE setzt auf kurze Duration

Eine galoppierende Inflation, die manche befürchten, erwartet das DJE-Analyseteam aufgrund der zahlreichen Einmaleffekte nicht. Stark steigende Zinsen hält man kurzfristig auch für unrealistisch. Konsequenterweise behält man eine kurze Duration bei.

inflation__torwaiphoto__adobestock_102599041.jpg
Einen allzu starken Anstieg der Teuerung erwartet die DJE-Analyseabteilung nicht
© torwaiphoto

Die Inflationsentwicklung bleibt das dominierende Thema an den Kapitalmärkten. Auch ds DJE-Analyseteam geht für die kommenden Monate von einer weiterhin erhöhten Inflation aus Für die USA stehen vier bis fünf Prozent im Raum. "Unserer Meinung nach dürften diese höheren Inflationszahlen keine Schocks mehr auslösen. Sollte die Inflation höher als erwartet ausfallen, werden die Notenbanken mit großer Wahrscheinlichkeit versuchen, zu beruhigen und bei aufkommenden Straffungsdiskussionen („Tapering“) intervenieren", heißt es in der Einschätzung.

Keine übertriebenen Ängste
"Eine galoppierende Inflation, die manche befürchten, erwarten wir aufgrund der zahlreichen Einmaleffekte nicht", so das DJE-Team weiter. Stark steigende Zinsen hält man kurzfristig auch für unrealistisch. Mit Blick auf die Anleihenmärkte behält DJE seine kurze Duration folgerichtig bei: "Einen zusätzlichen Inflationsschub durch stark steigende Löhne (Zweitrundeneffekt) erwarten wir zurzeit ebenfalls nicht. In den USA sind beispielsweise nur acht Prozent aller Arbeitnehmer gewerkschaftlich organisiert, und Mindestlöhne, welche steigen könnten, wenn der Service-Sektor wieder stärker anzieht, stehen nur für sieben Prozent aller Löhne."

Viele Zykliker profitieren laut DJE weiterhin von der angespannten Warenverfügbarkeit, da viele Unternehmen über eine hohe Preissetzungsmacht verfügen. "Die Realzinsen dürften sowohl in den USA (zuletzt -2,6%) als auch in Europa weiter im negativen Bereich bleiben. Sachwerte wie Aktien und Edelmetalle oder auch Immobilien (wie z.B. in Großbritannien) dürften im Szenario negativer Realzinsen weiter gesucht bleiben", so das Analyseteam abschließend. (hw)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren