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Divergenz liefert Warnsignal: Institutionelle verkaufen ihre Aktien

Der Sentimentspezialist sentix weist in einer aktuellen Analyse darauf hin, dass Profianleger in die steigenden Kurse hinein verkaufen, um ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen. Damit nimmt das Korrekturpotenzial an den Aktienmärkten zu.

Manfred Hübner, sentix
Manfred Hübner, sentix
© sentix

Investoren sollten vorsichtiger werden und eine Korrektur erwarten, zeigt eine sentix-Auswertung des aktuellen Stimmungsbilds an den Aktienmärkten.

"Im wöchentlichen Rhythmus befragen wir unsere Anleger nach ihrer Portfoliopositionierung. Dabei interessiert uns, ob die Anleger höher oder niedriger als gewöhnlich in ihren Depots engagiert sind. Die Daten aggregieren wir in den sentix Portfolio-Risikolevel Indikatoren", erläutert sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner.

Eine Analyse der sentix-Daten zeigt, dass sich die Anleger relativ prozyklisch verhalten. Eine offensive Portfolioausrichtung findet sich in der Regel in der Nähe von oberen Wendepunkten und sehr defensiv ausgerichtete Portfolien sind ein Merkmal von Stressphasen und unteren Marktwendepunkten.

"Untere Wendepunkte folgen oftmals unmittelbar auf eine defensive Portfolioausrichtung. Bei oberen Wendepunkten sieht dies anders aus. Hier ist meist vor einer Korrektur eine sogenannte negative Divergenz auszumachen", merkt Hübner an.

Das "Smart Money" wechselt in den Verkaufsmodus
Eine negative Divergenz zeichnet sich laut sentix dadurch aus, dass ein Hoch im Markt nicht von einem Hoch im Index begleitet wird. Der Grund, dass dies auch bei der Portfoliopositionierung der Fall ist, liegt in der einsetzenden Verkaufsbereitschaft der Anleger, die sich durch einen fallenden Strategischen Bias bei hohen Markpreisen ergibt.

Einige rationale Investoren erkennen die Überinvestierung und beginnen zu verkaufen. Vor allem beim Teilindex der Institutionellen sollte man auf so eine Divergenz achten.

"Aktuell ist wieder eine solche Divergenz gegeben, die durch den seit einigen Wochen fallenden Strategischen Bias angezeigt ist. Die Märkte sind aus dieser analytischen Betrachtung heraus korrekturgefährdet", warnt Hübner unter Verweis auf nachfolgende Grafik: (aa)

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