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Deutsche Bank Top-Dealmaker sieht jahrelangen Übernahmeboom

Der Boom globaler Firmen-Übernahmen hat gerade erst begonnen. Davon ist der oberste Dealmaker der Deutschen Bank überzeugt. Für Investoren ist dabei interessant, in welchen Segmenten die meisten Aktivitäten erwartet werden.

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Für gut betuchte Investmentbanker gibt es in den kommenden Jahren wahrscheinlich viel zum Tun.
© AnaRocioGF / stock.adobe.com

“Ich sehe die aktuelle Aktivität als den Beginn eines mehrjährigen Aufwärtszyklus bei M&A”, sagt Berthold Fürst, der globale Co-Chef des M&A-Geschäfts der Deutschen Bank, in einem Interview mit Bloomberg. “Ich erwarte eine erhöhte Aktivität für die kommenden Jahre.”

Das weltweite Deal-Volumen erreichte im dritten Quartal laut Bloomberg-Daten 3,8 Billionen Dollar (3,3 Billionen Euro) und ist damit nur noch wenige hundert Milliarden Dollar entfernt vom Jahresrekord von 4,1 Billionen Dollar. Der Rekordwert stammt aus dem Jahr 2007, am Vorabend der großen Finanzkrise.

Derzeit ist die Technologiebranche bei Übernahmen am aktivsten. Darin zeigt sich das Bestreben von Unternehmen aus allen Branchen, ihr Geschäft an das digitale Zeitalter anzupassen und durch Akquisitionen Zugang zu “disruptiver” Technologie zu erhalten - vor allem bei Deals in der Größenordnung zwischen 1,0 und 10 Milliarden Dollar. Fürst erwartet, dass dieser Trend anhalten wird.

ESG gewinnt auch im M&A-Bereich an Bedeutung
Ein weiterer Treiber für Transaktionen ist der neue Fokus auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Standards, unter anderem durch die Umstellung auf umweltfreundlichere Energieerzeugung. Hier hat die Deutsche Bank letzte Woche Khaled Fathallah zum Leiter einer neu gegründeten Energiewendegruppe ernannt.

“Der ESG-Komplex fließt in den M&A-Markt ein”, meint Fürst. “Hier entstehen neue Märkte. Es ist eine Gelegenheit für Unternehmen, Kapital zu reinvestieren und in Bereiche umzuschichten, die ESG-konformer sind.” (aa)

 

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