Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

News Übersicht

| Vermischtes
twitterlinkedInXING

DekaBank erhöht Quote

Das Sparkassenhaus will wieder mehr Mitarbeiter aus dem Home Office holen und in den Büros arbeiten lassen. Die entsprechende Quote soll auf bis zu 50 Prozent steigen.

deka03.jpg
© Deka

Die DekaBank plant, nach der zuletzt stabileren Pandemie-Lage wieder mehr Mitarbeiter in die Büros zu lassen, berichtet Bloomberg. Mit dem Ende der hessischen Sommerferien und damit ab Ende August will der Wertpapieranbieter der Sparkassen die Büro-Quote auf bis zu 50 Prozent hochfahren, wie eine Sprecherin auf Anfrage erklärte. Bislang hatte das Unternehmen die Obergrenze bei 30 Prozent gezogen, wobei die maximal mögliche Büro-Belegung nicht ausgeschöpft wurde.

Andere Häuser erhöhen Mitarbeiterpräsenz ebenfalls
Auch viele andere deutsche Banken hatten zuletzt die Anwesenheit in den Büros erhöht, nachdem in Spitzenzeiten der Coronakrise fast alle Mitarbeiter daheim tätig gewesen waren. Allerdings sollen die Homeoffice-Quoten vielerorts auch auf Dauer weit höher ausfallen als vor der Coronakrise, wie Umfragen von Bloomberg News zeigen.

Bei der Helaba zum Beispiel ist langfristig eine Heimarbeits-Quote von maximal 50 Prozent vorgesehen, bei der HypoVereinsbank sind es bis zu 40 Prozent, bei dem Bankhaus Metzler mindestens 20 Prozent und bei M.M. Warburg im Regelfall 20 Prozent. Die DZ Bank will auf feste Quoten verzichten und setzt auf bilaterale Vereinbarungen. Auch die Deutsche Bank  signalisierte mehr Flexibilität. Die Deka hat sich bislang nicht zu langfristigen Zielen fürs Homeoffice geäußert.

Auf die Forderung der Gewerkschaft Verdi in den laufenden Tarifverhandlungen, Arbeitgebern einen Anspruch auf Homeoffice einzuräumen, haben die öffentlichen Banken, zu denen die Landesbanken gehören, offen reagieren. Es gebe dazu “kein kategorisches Nein”, sagte Gunar Feth, Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft Öffentlicher Banken Ende Juni.

Laut einer am Freitag veröffentlichten Ifo-Studie könnten in Frankfurt theoretisch bis zu 63 Prozent aller Beschäftigten im Homeoffice arbeiten, basierend auf ihren Tätigkeitsprofilen. (aa)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren