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Defensive Bonds, niedrige Vola: Euro-Version des australischen Fonds

Ardea Investment Management etstand 2008 und ist einer der größten australischen Investmentmanager für Bonds. Ardea verwaltet über 13 Milliarden Euro für einen weltweiten Kundenstamm, der von Pensionsfonds, Versicherern und staatlichen Einrichtungen bis hin zu Groß- und Kleinanlegern reicht.

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Gopi Karunakaran, Co-Chief Investment Officer bei Ardea IM
© Ardea Investment Management

Ardeas hochdifferenzierter, reiner „Relative-Value“-Investmentansatz erschließt Renditequellen jenseits des Konventionellen, um volatilitätskontrolliertes Alpha zu liefern, das unabhängig von der Marktentwicklung ist und eine minimale Korrelation zu den breiteren Renten- und Aktienmärkten aufweist. Das Unternehmen befindet sich mehrheitlich im Besitz von Mitarbeitern, um sowohl eine langfristige Interessenabstimmung mit den Kunden als auch die Stabilität des Investmentteams zu fördern, das sich durch Langlebigkeit, Diversität und umfassende Erfahrung in den globalen Fixed-Income-Märkten auszeichnet.

Ardea Global Alpha Fund ist kürzlich zum Vertrieb in Europa zugelassen worden
Die europäische Version des australischen Flaggschiff-Fonds ist jetzt für den Vertrieb in Europa zugelassen. Sie sieht wie ihr großer Bruder Renditen mit geringer Volatilität, unabhängig vom Marktumfeld vor, wobei eine minimale Korrelation zu den breiteren Aktien- und Rentemärkten besteht. 

Unkorreliertes Alpha mit streng kontrollierter Volatilität durch Relative Value
Der Ardea Global Alpha Fund (ISIN: IE00BKPVDD19), der im März 2021 aufgelegt wurde, ist ein Relative-Value-Rentenfonds, der in ein globales Portfolio hochwertiger Staatsanleihen und damit verbundener Derivate investiert. Der Fonds strebt Renditen mit geringer Volatilität an, die über den Bargeldzinsen liegen, wobei Kapitalerhalt und Liquidität Vorrang haben. Ardea wird seine strategische Allianz und Vertriebspartnerschaft mit Fidante Partners nutzen, um europäischen Investoren Zugang zu dem Fonds zu verschaffen.  „Der Fonds zielt auf Renditen mit geringer Volatilität ab, die über den Kassazinssätzen liegen, und legt den Schwerpunkt auf Kapitalerhalt und Liquidität. Wir freuen uns, europäischen Anlegern Zugang zu dieser Strategie zu ermöglichen, die sich bei australischen Anlegern auf der Suche nach einer unkorrelierten Renditequelle, einer alternativen Einkommensquelle mit geringer Volatilität und einem defensiven Fixed-Income-Anker ohne Kreditrisiko großer Beliebtheit erfreut“, erklärt Gopi Karunakaran, Co-Chief Investment Officer bei Ardea IM.

Festverzinsliche Anlagen sind mehr als nur der Kauf von Anleihen
Herkömmliche festverzinsliche Anlagen konzentrieren sich auf die Rendite aus dem Halten von Anleihen und versuchen, die Richtung der Zinssätze oder anderer makroökonomischer Variablen vorherzusagen. Ardea ist auf einen anderen Ansatz spezialisiert – „reines Relative-Value“-Investieren –, der unabhängig von dem Niveau der Anleiherenditen und der Richtung der Zinssätze ist. „Der hochdifferenzierte Investmentansatz des Fonds konzentriert sich explizit auf die relativen Preisbeziehungen zwischen eng verwandten Staatspapieren, um positive, volatilitätskontrollierte Renditen zu erzielen, unabhängig von den breiteren Schwankungen des Anleihen- und Aktienmarktes, die konventionelle Anlagen beeinflussen können“, so Karunakaran. Die erwarteten Renditen aus konventionellen festverzinslichen Portfolios werden durch das derzeitige rekordtiefe Zinsniveau und die Credit Spreads sowie die Unsicherheit über deren zukünftige Entwicklung stark beeinflusst. „Unser Relative-Value- Ansatz ist daher im aktuellen Umfeld, in dem konventionelle Renditequellen bei mehr Risiko weniger Rendite erzielen und in dem das einfache Halten von Anleihen als defensive Strategie nicht mehr optimal ist, besonders überzeugend“, erklärt Karanukaran.

Abwärtsschutz und Risikodiversifizierung
Die Erzielung ausreichender Renditen im heutigen Niedrig- bzw. Negativzinsumfeld ist eine komplexe Herausforderung. Angesichts der jüngsten Marktvolatilität ist es wahrscheinlich, dass dieses unsichere Umfeld die Fixed-Income-Märkte auch in absehbarer Zukunft beeinflussen wird. „Konventionelle festverzinsliche Anlagen basieren größtenteils auf dem Generieren von Renditen, aber es wird immer offensichtlicher, dass Anleger ein erhöhtes Durationsrisiko oder Kreditrisiko für weniger Rendite eingehen müssen“, so Karanukaran. Der Ardea Global Alpha Fund ist so konzipiert, dass er einen Abwärtsschutz und eine Risikodiversifizierung bietet, die von defensiven festverzinslichen Anlagen angestrebt werden, jedoch ohne das Zinsdurationsrisiko herkömmlicher Anleihenportfolios. „Der australische Flaggschiff-Fonds hat seit seiner Auflegung starke Renditen verzeichnet und aufgrund seines Anlageprozesses, seiner strukturellen Risikodiversifizierung sowie der Risikoausgewogenheit bei der Portfoliokonstruktion eine überdurchschnittliche Performance erzielt. Es ging nicht darum, dem Markt etwas zu beweisen“, fasst Karanukaran zusammen.

Kontrolliertes Abwärtsrisiko durch Portfoliokonstruktion
Mindestens 75 Prozent des Portfolios müssen immer in dieselben hochwertigen Staatsanleihen investiert sein, die auch in herkömmlichen Staatsanleihefonds zu finden sind. Das Anlageuniversum des Fonds ist ausdrücklich auf „Kernzinsmärkte“ beschränkt, die Staatsanleihen mit einem Mindestrating von A+ umfassen, die sich als das zuverlässigste liquide Segment der globalen Fixed-Income-Märkte erwiesen haben. Der Rest des Portfolios besteht aus bargeldähnlichen Wertpapieren und liquiden Zinsderivaten, die eng mit den Staatsanleihen im Portfolio verbunden sind. Die Derivate werden eingesetzt, um relative Value-Fehlbewertungen genau zu isolieren und gleichzeitig unerwünschte Marktrisiken auszuschalten. „Der Fonds arbeitet mit einem Volatilitätsziel von zwei Prozent p. a., was weniger als der Hälfte der Volatilität herkömmlicher Anleihenindizes entspricht, und kann sich in ungünstigen Marktbedingungen gut behaupten“, sagt Karanukaran. Zum Vergleich: Die australische Flaggschiff-Version der Strategie hat in den letzten drei Jahren eine Euro-gesicherte Rendite von 4,75 Prozent p.a. erzielt , bei einer Volatilität von 1,65 Prozent p.a. (Stand: 30. April 2021). (kb)

 

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