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DB-Coba-Fusion: Eins und eins ist um 1,5 Milliarden weniger als zwei

Diese eigenwillige Rechnung der Deutschen Bank bringt zum Ausdruck, dass Deutschlands führendes Bankhaus mit einer Ertragseinbuße von 1,5 Milliarden Euro im Falle der Fusion mit der Commerzbank rechnet, weil sich Großkunden schon alleine aus Gründen der Streuung eine neue Bank suchen werden.

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Viel zu rechnen gibt es in beiden Häusern, die abwägen, mit welchen Kosten eine Fusion verbunden wäre. 
© Fotolia

Die Schätzung sei ein Schlüsselfaktor für die Entscheidung, ob eine Transaktion Sinn mache, sagten Informanten gegenüber Bloomberg, die um Vertraulichkeit baten. Die Vorstandsvorsitzenden der beiden Banken hätten betont, dass ihre Gespräche ergebnisoffen seien und sie nur dann fortführen, wenn die Zahlen funktionierten. Die Geschäftseinbußen und die erwarteten Umstrukturierungskosten müssten im Laufe der Zeit durch Kosteneinsparungen ausgeglichen werden, die derzeit auf rund 2,7 Milliarden Euro geschätzt werden, hieß es weiter.

Die Gespräche, die mittlerweile in die fünfte Woche gehen, konzentrieren sich zunehmend auf die Investmentbankensparte der Deutschen Bank, sagte eine Person.

Die Commerzbank versucht die Bereitschaft des Konkurrenten für eine Umstrukturierung des Bereichs einzuschätzen und die Aufsichtsbehörden für den Finanzsektor wollen Klarheit, wie stark die fusionierte Bank vom Wertpapierbereich abhängig wäre, wie es aus unterrichteten Kreisen heißt. (kb)

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