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Das war der Monat März 2021 bei Staatsanleihen

Der März war ein durchwachsener Monat für die globalen Anleiherenditen, wobei die Rendite der zehnjährigen US-Treasury um 29 Basispunkte auf 1,75 Prozent zulegte. Dies war der vierte monatliche Renditeanstieg in Folge, der im höchsten Schlussstand seit Januar 2020 resultierte, stellt Tradeweb fest.

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© styleuneed / stock.adobe.com

Am 17. März 2021 gab die US-Notenbank bekannt, dass sie an ihren Wertpapierkäufen unverändert festhalten und die Zinssätze weiterhin nahe Null halten würde. Dem US Bureau of Labor Statistics zufolge stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im Berichtsmonat um 916.000, während die Arbeitslosenquote auf sechs Prozent sank. Darüber informiert Tradeweb.

Kanada
Dort legte die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe im März um 21 Basispunkte zu und beendete den Monat bei 1,56 Prozent. Dies war der sechste monatliche Anstieg in Folge. Die Zentralbank des Landes beließ ihren Einlagensatz bei 0,25 Prozent und hielt an ihren Wertpapierkäufen unverändert fest, indem sie sich dazu verpflichtete, weiterhin Anleihen von mindestens vier Milliarden Kanada-Dollar pro Woche zu kaufen, bis die Wirtschaft wieder in Schwung kommt. In Kanada nahm die Zahl der Beschäftigten im Februar erstmals seit November wieder zu und stieg um 259.200, während die Arbeitslosenquote auf 8,2 Prozent fiel. Finanzministerin Chrystia Freeland bekräftigte am 23. März, die Regierung würde tun, „was immer nötig ist“, um Bürger und Unternehmen zu unterstützen.

Dänemark
Auch die Rendite der zehnjährigen dänischen Staatsanleihe verzeichnete einen Anstieg und legte um zwölf Basispunkte auf 0,01 Prozent zu. Am 30. März schloss sie sogar erstmals seit Mai 2019 wieder in positivem Terrain. Die Dänische Nationalbank senkte den Kontokorrentzins von null auf -0,5 Prozent und den Lombardsatz von 0,05 auf -0,35 Prozent, erhöhte jedoch im Gegenzug den Einlagensatz von -0,6 auf -0,5 Prozent.

Euroraum
In Deutschland ging die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe um 3,5 Basispunkte zurück und beendete den Berichtsmonat bei 0,30 Prozent. Der stärkste Renditerückgang war bei der zehnjährigen griechischen Staatsanleihe zu verzeichnen, die den Monat 27,5 Basispunkte tiefer bei 0,73 Prozent beendete. Die Europäische Zentralbank beließ den Hauptrefinanzierungssatz bei null Prozent, die Spitzenrefinanzierungsfazilität bei 0,25 Prozent  und den Einlagensatz bei -0,50 Prozent.

Australien und Japan
In Australien stieg der Konsumklimaindex (Westpac-Melbourne Institute Index of Consumer Sentiment) im März um 2,6 Prozent auf 111,8 Punkte und schloss damit nur 0,2 Punkte unter seinem Zehnjahreshoch vom Dezember. Die Rendite der zehnjährigen australischen Staatsanleihe beendete indessen den Monat fast acht Basispunkte höher bei 1,80 Prozent.  Dagegen sank die Rendite ihres japanischen Pendants um knapp sieben Basispunkte und beendete den Monat bei 0,09 Prozent. Die Bank of Japan beließ die kurzfristigen Zinsen bei -0,1 Prozent und die Zielrendite für die zehnjährige Staatsanleihe bei etwa null Prozent, mit einem Korridor von +/-0,25 Prozent (statt bisher +/-0,20 Prozent). (kb)

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