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Integration von ESG-Kriterien bei Infrastruktur-Investitionen

Charles Dupont und Claire Smith, Schroders erläutern beim Investmentforum am Beispiel des US-amerikanischen Energieversorgers Pacific Gas & Electric Corporation die Integration von ESG Kriterien in den Investmentprozess. Erfahren Sie mehr!

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Das war der Monat März 2019 für Staatsanleihen

Wie Tradeweb in seinem Monatsbericht zu Staatsanleihen schreibt, ging im März die Rendite der zehnjährigen deutschen Bundesanleihe um 25 Basispunkte auf -0,07 Prozent zurück, während das Gesamtvolumen der negativ rentierenden Staatsanleihen der Eurozone auf 3,3 Billionen Euro anstieg.

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© styleuneed / Fotolia

Dies war der erste Monat seit Oktober 2016, den die deutsche Bundesanleihe mit einer negativen Rendite beendete. Auf ihrer geldpolitischen Sitzung im März beließ die Europäische Zentralbank den Leitzins unverändert und gab außerdem bekannt, dass sie von September 2019 bis März 2021 eine weitere Reihe von gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäften (GLRG-III; TLTROs) in vierteljährlichen Abständen durchführen wird.

In der Eurozone gaben die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen auf breiter Front nach 
Mit einem besonders starken Rückgang fielen österreichische Titel auf, hier war ein Rückgang um fast 30 Basispunkte auf 0,23 Prozent zu beobachten, gefolgt von dänischen, belgischen und finnischen Papieren, deren Renditen um 29 Basispunkte auf 0 Prozent bzw. um jeweils 27 Basispunkte auf 0,41 Prozent und 0,17 Prozent sanken.

Sinkende Rendite auch bei Gilts
Indessen ging die Rendite der zehnjährigen britischen Staatsanleihe (Gilt) um 30,5  Basispunkte auf ein Prozent zurück. Am 21. März beschloss die Bank of England die einstimmig, den Leitzins bei 0,75 Prozent zu belassen. Die Notenbank begründete ihre Entscheidung damit, dass der Wirtschaftsausblick für das Land weiterhin in erheblichem Ausmaß von der Art und dem Zeitpunkt des Brexit abhängt. Eine vor kurzem zu dem Thema veröffentlichte Umfrage hat derweil ergeben, dass sich etwa 80 Prozent der britischen Firmen selbst für den Fall eines ungeordneten Brexit ausreichend vorbereitet sehen.

USA
Auf der anderen Seite des Atlantiks ging die Rendite der zehnjährigen US-Treasury bis zum 27. März auf 2,37 Prozent zurück, stieg jedoch bis zum Monatsende wieder auf 2,41 Prozent. Dennoch war dies im Vergleich zu Ende Februar ein erheblicher Rückgang um insgesamt 30 Basispunkte. Die US-Notenbank Fed beließ den Zielkorridor für die Federal Funds Rate bei 2,25 bis 2,50 Prozent und signalisierte, dass sie bis Ende 2019 keine weiteren Zinserhöhungen plant. Die Bank of Canada beließ den Leitzins ebenfalls unverändert bei 1,75 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen kanadischen Staatsanleihe sank im Verlauf des Monats um 32,5 Basispunkte und lag am 29. März bei 1,62 Prozent. 

Australien und Japan
In der Asien-Pazifik-Region gingen die Renditen der zehnjährigen australischen und japanischen Staatsanleihen um 37 und 7 Basispunkte zurück und beendeten den Monat bei 1,78 Prozent beziehungsweise -0,10 Prozent. Die Notenbanken beider Länder beließen ihren Leitzins unverändert, um ihre Inflationsziele zu erreichen und das Wirtschaftswachstum zu stützen. (kb)

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