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Das sind die stärksten Asset-Management-Marken in Deutschland

Welche Investmenthäuser genießen bei Fondsselektoren aus Deutschland den besten Ruf? Das Analysehaus Broadridge hat sich im Markt umgehört.

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Wer steht in der Gunst der Fondsselektoren aus Deutschland, Österreich und ganz Europa weit oben? Einfach weiterklicken!
© efks / stock.adobe.com

Die DWS hat unter Fondsselektoren den besten Ruf im deutschen Asset-Management-Markt. Damit verteidigt die Deutsche-Bank-Tochter ihre Vorjahresposition vor den Mitbewerbern.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Fund Brand 50", die zum neunten Mal die relative Markenattraktivität von Europas Asset Managern erhoben hat. Das Berliner Team des US-Daten- und Technologieanbieters Broadridge Financial Solutions interviewte für die Untersuchung rund 850 Fondsselektoren in zehn europäischen Schlüsselmärkten. Diese Selektoren entscheiden Broadridge zufolge über rund drei Billionen Euro, die in Fonds von Drittanbietern investiert werden.

Nordea und Pictet steigen auf
In Deutschland steigerte der Umfrage zufolge zudem Nordea und Pictet Asset Management die Attraktivität ihrer Marken. Letztere zog damit in die Top-10 ein. Im europaweiten Ranking verteidigten Blackrock, J.P. Morgan Asset Management sowie Fidelity und Pictet ihre Plätze. Einen deutlich größeren Zuspruch verzeichneten dagegen die französischen Fondshäuser Amundi und Natixis Investment Managers. In die Top-10 stieg zudem der US-Bondspezialist Pimco ein.


In der Bilderstrecke oben zeigt unsere Redaktion die jeweils zehn stärksten Asset-Management-Marken in Deutschland, Österreich und Europa.


"Für einige Vollsortimenter-Marken wie Amundi oder Fidelity stellte sich die Strategie, ins passive Feld einzusteigen oder das Engagement dort auszuweiten, als sehr erfolgreich heraus", sagt Mauro Baratta von Broadridge. "Aber auch kleinere Gesellschaften konnten ihre Markenbild weiterentwickeln." Das Jahr 2019 sei davon geprägt gewesen, dass Investoren sich zunehmend Indexfonds zugewandt hätten.

Die Fondsselektoren sollen bei der Umfrage ihre drei bevorzugten Kooperationspartner nennen und sich dabei an zehn Faktoren orientieren. Dazu zählen eine ansprechende Anlagestrategie, kundenorientiertes Denken, Innovation und Solidität. Die Analysten errechnet aus den Antworten dann einen "Total Brand Score", der den Markenwert der Anbieter abbilden soll. Die "Fund-Brand-50"-Auswertung wurde von dem Analysehaus Mackay Williams ins Leben gerufen. Die Gesellschaft wurde 2018 von Broadridge übernommen. (ert)

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