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Integration von ESG-Kriterien bei Infrastruktur-Investitionen

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Danske Invest: Im Handelskrieg geht es um mehr als Zölle

Von wegen fairer Warenaustausch: Im Konflikt mit China geht es den USA um nicht weniger als die Weltherrschaft im Technologiebereich, sagt Lars Skovgaard Andersen, Anlageexperte bei Danske Invest.

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© Zerbor / stock.adobe.com

Hinter dem Handelsstreit mit China steckt mehr, als die USA nach außen kommunizieren. "Ja, die Amerikaner hätten gerne, dass die Chinesen mehr US-Waren kaufen, genauso wie sie auch gerne einen leichteren Zugang zum chinesischen Markt hätten", sagt Lars Skovgaard Andersen, Investmentstratege bei Danske Invest. Aber eigentlich stecke dahinter die Sorge, dass die Chinesen die globale Vorherrschaft in der IT-Branche übernehmen.

In den letzten Jahren hätten die USA vergessen, groß und langfristig zu denken. "Es werden zwar immer noch schöne Visionen formuliert, doch ohne Kapital im Rücken sind das nur Worte, die im Vergleich zu China verblassen", sagt Andersen. Im Reich der Mitte habe die Vision, in der IT-Branche künftig Weltmarktführer zu werden, sowohl wirtschaftlich als auch politisch massive Unterstützung erfahren. Beim Thema 5G habe China die Konkurrenz so bereits heute weit hinter sich gelassen.

Das goldene Ei der USA
Was können die USA tun, um zu vermeiden, dass die Chinesen die technologische Weltherrschaft übernehmen? Laut Andersen ist die Antwort klar: Sie können verhindern, dass China Zugang zum amerikanischen goldenen Ei bekommt, den Halbleitern. "Das ist eine Megaindustrie, die in den USA 250.000 Menschen beschäftigt und viele weitere Arbeitsplätze schafft", so der Anlageprofi.

Die Amerikaner würden alles tun, um ihren Vorsprung im Halbleiterbereich zu bewahren. "Es kann gut sein, dass sich der Handelskrieg um amerikanische Arbeitsplätze dreht", sagt Andersen. Seiner Ansicht nach geht es dabei aber eher um den IT-Sektor als um die Stahlindustrie. (fp)

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