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Cum-Ex: Deutsche Justiz lässt Professionals vom Ausland ausliefern

Die Fänge der Justiz reichen weit, auch über Landesgrenzen hinweg: Nun ließ die Kölner Staatsanwaltschaft einen Mitarbeiter eines Hedgefonds von Europas größtem Finanzzentrum in Gewahrsam nehmen und nach Deutschland überstellen.

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© successphoto / stock.adobe.com

Ein Mitarbeiter eines Londoner Hedgefonds soll am Mittwoch nach Deutschland ausgeliefert werden. Er wäre damit der erste Beschuldigte, der in den umfangreichen deutschen Cum-Ex-Ermittlungen aus Großbritannien überstellt wird, schreibt Bloomberg.

Keine Anklage, trotzdem Auslieferung nach Deutschland
Vijaya S., 45, der beim Hedgefonds Duet Group arbeitete, hatte Anfang des Jahres den juristischen Kampf gegen die Auslieferung verloren, nachdem er aufgrund eines Ersuchens der Kölner Staatsanwaltschaft festgenommen worden war.

Laut Londoner Gerichtsdokumenten wird er am Mittwoch nach Deutschland geschickt. S. wurde bisher nicht angeklagt und war nach seiner Festnahme in London auf Kaution auf freien Fuß gesetzt worden.

Staatsanwaltschaft will möglichst viele Schuldsprüche
Deutsche Behörden ermitteln in Sachen Cum-Ex gegen mehr als tausend Beschuldigte. In Verfahren der Staatsanwaltschaft Köln wurden bereits drei ehemalige Banker verurteilt. Mehr als zwei Dutzend Händler, Banker und Anwälte sind bisher wegen Cum-Ex-Geschäften angeklagt, drei Hauptverhandlungen finden derzeit statt. (aa)

 

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