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Credit Suisse/Renaissance-Fonds: Letzte Auszahlungen verzögert

"Credit-Suisse-Problemfonds mit verzögertem Mittelabzug", titelt "Bloomberg News" einen Bericht über einen Fonds, den die Schweizer Großbank vor rund fünf Jahren in Kooperation mit Renaissance Technologies auflegte und bei dem nun eine Rückhalteklausel aktiviert wurde.

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© Andrey Popov / stock.adobe.com

Bei der Credit Suisse Group soll es einen Bloomberg-Bericht zu folge einen neuen "Problemfonds" geben. Ein zusammen mit Renaissance Technologies betriebener Fonds erlaubt informierten Kreisen zufolge Kunden derzeit nicht, Gelder komplett und zeitnah aus dem Fonds abzuziehen.

Investoren ziehen ihre Gelder ab
Wie laut der Nachrichtenagentur zu hören ist, ist das verwaltete Vermögen des CS Renaissance Alternative Access Fund in diesem Monat auf rund 250 Millionen Dollar abgesackt, da Kunden in Reaktion auf schwache Performance Anteile zurückgaben. Anfang 2020 habe das Vermögen noch bei 700 Millionen Dollar gelegen, hieß es. Vergangenes Jahr verlor der Fonds rund 32 Prozent.

Corona-Crash erwischte sogar Jim Simons am falschen Fuß
Renaissance galt lange als einer der weltweit erfolgreichsten Spezialisten für Quant-Investing. Mit der Coronakrise erlitt der Hedgefonds von Milliardär und Mathematiker Jim Simons beispiellose Verluste. Die Folge waren Mittelabflüsse im Volumen von Milliarden Dollar Anfang 2021.

Rücknahmeforderungen beim CS Renaissance Alternative Access Fund lösen eine Rückhalteklausel aus. Kunden erhalten 95 Prozent ihrer Gelder nach zwei Monaten. Die restlichen fünf Prozent werden, wie zu hören ist, voraussichtlich im Januar nach dem Jahresend-Audit des Fonds ausgezahlt. Der Rückhalte-Mechanismus wurde bei der Gründung des Fonds im Jahr 2016 eingeführt.

Gegenüber dem Jahreswechsel lag der Fonds per 21. Mai 9,4 Prozent im Plus, wie eine darüber informierte Person berichtete. Credit Suisse und Renaissance lehnten Stellungnahmen ab. (aa)

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