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Credit Suisse will weniger Geschäft mit Cannabisanbauern machen

Die Credit Suisse Group hat ihre internen Vorgaben für Wertpapier-Geschäfte im Zusammenhang mit Cannabis verschärft. Die Anweisungen erfolgten im Rahmen einer laufenden Überprüfung des Risikomanagements nach einer Reihe von Skandalen bei der Bank.

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© darren415 / stock.adobe.com

Die Bank hat eine formale Geschäftspolitik zum Umgang mit Unternehmen aus dem Cannabis-Bereich eingeführt, so ein Informant gegenüber Bloomberg. Einige Kunden seien im März bereits entsprechend informiert worden. Die neuen Regeln enthielten erstmals eine Liste von Unternehmen, mit denen die Credit Suisse keine Geschäfte machen würde, sagte die um Anonymität bemühte Person. 

Nicht alle Cannabisproduzenten sind personae non gratae

Die Bank beteiligt sich weiterhin an einigen Investitionen im Zusammenhang mit Cannabis, wie etwa Cannabis-ETFs. Lizenzierte Hersteller aus Kanada wie Canopy Growth, Aurora Cannabis und Tilray sind nicht auf der Liste, was darauf hindeutet, dass die Bank weiterhin mit diesen Unternehmen zusammenarbeiten kann, sagte der Informant.

Cannabis-Aktien schwächeln seit Februar

Neue Richtlinien
Diese kommen zu einer Zeit, da die Credit Suisse nach Problemen mit Archegos Capital Management ihre Risiken und Kontrollmechanismen überprüft - der Zusammenbruch des Family Office hat die Bank 5,5 Milliarden US-Dollar gekostet. Cannabisaktien sind darüber hinaus seit Anfang Februar im Abwärtstrend. Die neue Politik der Credit Suisse hat womöglich die ganze Branche verunsichert. (kb)

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