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Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index mit starkem Zuwachs

Der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index ist im zweiten Quartal 2020 um 5,62 Prozent gestiegen. Trotz dieser kräftigen Erholung liegt diese Benchmark mit minus 1,94 Prozent noch leicht unter dem Stand von Jahresbeginn.

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© Thomas / stock.adobe.com

Die steigenden Notierungen bei den Aktienkursen haben auch den Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index im zweiten Quartal nach oben gehievt. Im Berichtsquartal nimmt der Pensionskassen Index um 9,71 Punkte resp. 5,62 Prozent zu; er ist damit seit Jahresanfang noch -1,94 Prozent im Minus. Per 30. Juni 2020 steht der Index bei 182,53 Punkten, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Zum Vergleich: Seit Beginn der Aufzeichnung war die Performance nur im 2. Quartal 2003 mit 7,61 Prozent noch höher. Der April (+3,30 %) war der stärkste Monat, wobei aber auch Mai (+1,42 %) und Juni (+0,82 %) positiv abschlossen. Darüber berichtet die Credit Suisse per Aussendung.

Blick in die Portfolios
Die Berechnung des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index basiert auf den erzielten Renditen von schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen (vor Abzug der Verwaltungskosten), deren Vermögenswerte bei der Credit Suisse im Rahmen eines Global Custody verwahrt werden. Die Vermögensverwaltung bzw. Beratung hingegen erfolgt durch die Pensionskassen selbst oder durch Dritte. Auf die Performance der jeweiligen Vorsorgeeinrichtungen hat die Credit Suisse in der Rolle als Global Custodian keinen Einfluss.

Aktienmärkte haussierten
Der Hauptanteil der positiven Entwicklung im zweiten Berichtsquartal ist den Aktien (+4,04 %) zuzuschreiben. Die Schweizer Aktien haben einen Renditebeitrag von 1,31 Prozent und die ausländischen einen Beitrag von 2,73 Prozent erzielt. Rentenpapiere (inkl. Wandelanleihen) haben das Resultat mit einem Beitrag von 0,96 Prozent erhöht. Auch bei den Immobilien ist die Entwicklung mit 0,33 Prozent positiv. Alternative Anlagen und sonstige Anlagen waren laut Credit Suisse eher unauffällig, aber dennoch positiv. Die Liquidität war ebenfalls leicht positiv.

Renditeziel erreicht
Der Indexstand der BVG-Mindestverzinsung (seit 1. Januar 2017 auf 1 % p.a.) ist im Berichtsquartal um 0,39 Punkte (resp. 0,25 %) auf den Stand von 155,93 Punkten gestiegen, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index liegt somit im 2. Quartal 2020 5,37 Prozent über der BVG-Vorgabe.

Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index seit 1. Januar 2000 beträgt per 30. Juni 2020 2,98 Prozent. Demgegenüber steht eine annualisierte BVG-Mindestverzinsung von 2,19 Prozent.

Die detaillierte Auswertung des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index für das 2. Quartal 2020 wird voraussichtlich am 31. Juli 2020 publiziert. (aa)

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