Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

News Übersicht

| Vermischtes
twitterlinkedInXING

"Crashpropheten" Friedrich und Weik gehen getrennte Wege

In ihren Büchern warnt das Autorenduo vor einem fatalen Crash und baute sich so eine große Fangemeinde auf. Doch Marc Friedrich hat sich aus dem mit Matthias Weik gegründeten Gemeinschaftsunternehmen, das auch als Ideengeber für einen Fonds fungiert, zurückgezogen und verfolgt nun eigene Projekte.

Marc Friedrich (l.) und Matthias Weik
Marc Friedrich (l.) und Matthias Weik

Das Bestsellerautoren-Duo Marc Friedrich und Matthias Weik hat seine unternehmerische Kooperation beendet. In einem auf der Plattform Youtube veröffentlichten Online-Video namens "Ich bin wieder da!" vom 18. Oktober teilt Friedrich unter anderem mit, dass er sich aus dem gemeinsamen Unternehmen zurückgezogen und eine eigene, auf Honorarberatung fußende Firma gegründet hat.

Auf den Ideen des prominenten Gespanns basiert der Friedrich & Weik Wertefonds. Die Ökonomen erreichten mit Büchern wie "Der größte Raubzug der Geschichte" und "Der Crash ist die Lösung" ein großes Publikum. Friedrich habe nach "langjähriger partnerschaftlicher Zusammenarbeit auf eigenen Wunsch das Unternehmen zum 2. Juli 2020" verlassen, heißt es auf Nachfrage der Redaktion. "Die Trennung erfolgt einvernehmlich", betont die Friedrich & Weik Vermögenssicherung. Der Branchendienst "Finanz-Szene.de", der als erstes über Friedrichs Videobotschaft berichtete, hatte über einen Bruch zwischen den beiden spekuliert.

Weiterhin Impulse geben
Im Zuge des Abgangs des Mitgründers werde die Gesellschaft in "F&W - Finanzen & Wirtschaft Strategien zur Vermögenssicherung" umbenannt, heißt es weiter vonseiten des Unternehmens. Weik werde wie bisher als alleiniger Geschäftsführer die Firma leiten. Friedrich wiederum gründete mit nicht näher benannten Partnern die "Friedrich Vermögenssicherung".

Für die Anleger des bei Hansainvest aufgelegten Fonds werde sich nichts ändern, betont das Unternehmen F&W. Das Duo sei Ideengeber für den "Wertefonds", habe "zu keinem Zeitpunkt in das Tagesgeschäft des Fonds eingegriffen" und werde "dies auch zukünftig nicht tun." Für das Fondsmanagement seien unverändert die Vermögensverwaltungen Plutos und Knoesel & Ronge verantwortlich. Friedrich und Weik würden aber weiterhin "Impulse" für das Portfolio geben.

In die Kritik geraten
Der Friedrich & Weik Wertefonds war in die Kritik von Verbraucherschützern und Fondsanalysten geraten. Dem Konzept waren "Schwächen" und "Widersprüche" vorgeworfen worden. Die Fondsinitiatoren hatten sich entschieden gegen die Vorwürfe zur Wehr gesetzt. (ert)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren