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Commerzbanker setzen hohe Homeoffice-Quote durch

Die zweitgrößte Privatbank Deutschlands erlaubt ihren Mitarbeitern in der Zentrale, zu 70 Prozent von zu Hause tätig zu sein. Damit liegt das Institut in Sachen Homeoffice vor allen anderen deutschen Großbanken.

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© Tobias Arhelger / stock.adobe.com

Die Beschäftigten in der Zentrale der Commerzbank in Frankfurt haben Grund zur Freude: Der Betriebsrat hat für sie ein Recht auf Homeoffice erkämpft, das umfangreicher ist als bei allen anderen deutschen Großbanken. Dies berichtet das "Handelsblatt". So dürfen die rund 10.300 Mitarbeiter des Betriebsratsbereichs Zentrale nach Informationen der Zeitung nun bis zu 70 Prozent von zu Hause arbeiten. Eine Commerzbank-Sprecherin habe dies bestätigt, schreibt das "Handelsblatt".

Nach dem Wegfallen der Homeoffice-Pflicht im März hatte das Commerzbank-Management mit dem Betriebsrat zunächst eine Übergangsregelung vereinbart, die bis zu 50 Prozent mobiles Arbeiten vorsah. Aber: Viele Mitarbeiter fanden diese Quote zu niedrig und forderten mehr Flexibilität. Im Intranet der Commerzbank habe es zu dem Thema damals wütende Kommentare geben, so das "Handelsblatt".

Ein drängendes Thema
"Die Proteste innerhalb der Bank haben dem Vorstand und der Personalabteilung vor Augen geführt, dass dies ein drängendes Thema ist, das die Bank angehen muss, um weitere Abgänge zu verhindern – gerade im IT-Bereich", sagte Verdi-Gewerkschaftssekretär Stefan Wittmann, der auch im Aufsichtsrat der Commerzbank sitzt, dem "Handelsblatt". Mit der neuen Reglung sei er sehr zufrieden. "Ich finde es gut, dass die Commerzbank beim Thema Homeoffice beweglich ist und sich bemüht, moderne Arbeitsformen zu etablieren."

Die Commerzbank-Sprecherin erklärte dem "Handelsblatt", dass für die Mitarbeitenden des Betriebsratsbereichs Zentrale im Juli eine "befristete Erweiterung" der Homeoffice-Quote auf maximal 70 Prozent bis Ende 2024 vereinbart worden sei. Für Mitarbeiter des Kundenmanagements der Onlinetochter Comdirect sowie der digitalen Beratungscenter, aus denen Privatkunden und kleinere Firmenkunden künftig verstärkt betreut werden sollen, hat die Commerzbank bereits im März eine Homeoffice-Quote von bis zu 70 Prozent vereinbart. Diese ist ebenfalls befristet bis Ende 2024.

Lösungen für Filialmitarbeiter finden
In allen anderen Abteilungen dürfen Mitarbeiter dem "Handelsblatt" zufolge weiterhin bis zu 50 Prozent von zu Hause arbeiten. "Hier befinden wir uns in Verhandlungen mit der Personalabteilung über weitergehende Vereinbarungen", sagte Gewerkschafter Wittmann der Zeitung. Es sei klar, dass gerade für Filialmitarbeiter andere Lösungen gefunden werden müssten, da 70 Prozent Homeoffice hier bei den meisten Funktionen nicht möglich seien. (am)

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