Logo von Institutional Money
Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

News Übersicht

| Märkte
twitterlinkedInXING

Citi setzt ihr SPACs-Geschäft aus: US-Regelumfeld zu unklar

Neue Regeln der US-Börsenaufsicht SEC für die auch als SPACs bekannten Blankoscheck-Unternehmen haben informierten Kreisen zufolge die Citigroup und andere Banken dazu veranlasst, erst einmal keine Börsengänge mehr zu arrangieren, die auf solchen Vehikeln basieren.

418996468
© Dzmitry / stock.adobe.com

Wie Bloomberg News in Erfahrung gebracht hat, holt die New Yorker Bank derzeit die Einschätzung von Rechtsberatern zu den neuen Vorschriften ein. Im Fokus stehe dabei die Haftung der Beraterbanken, hieß es. Einen Ausstieg aus dem Geschäftsbereich strebt Citigroup den Angaben zufolge aber nicht an. 

Vergangene Woche hatte die SEC angekündigt, die Regulierung für börsennotierte Übernahmevehikel (Special Purpose Acquisition Companies, oder SPACs) zu verschärfen. Zuvor war in Politik wie unter Investoren die Kritik laut geworden, dass SPACs die Regeln für IPOs unterlaufen und Kleinanleger Risiken aussetzen. Zahl und Volumen der SPAC-Transaktionen haben zuletzt stark nachgelassen.

Anlegerschutz im Vordergrund der SEC-Bemühungen
Der Vorschlag der SEC würde SPACs im Großen und Ganzen dazu verpflichten, mehr Informationen über potentielle Interessenskonflikte offenzulegen. Zudem würde es Investoren erleichtert, gegen falsche Prognosen zu klagen. Die SEC will die Konsortialführer eines SPAC-Börsengangs überdies dazu verpflichten, diese Rolle auch beim anschließenden Kauf einer anderen Firma durch das Blankoscheck-Unternehmen zu übernehmen.

“Underwriter spielen im Wertpapierangebotsprozess eine entscheidende Rolle - als Wächter gegenüber den öffentlichen Märkten”, schrieb die SEC. Die vorgeschlagene Regelung sollte die SPAC-Underwriter “stärker motivieren, die notwendige Sorgfalt walten zu lassen, um die Richtigkeit der Offenlegung bei diesen Transaktionen sicherzustellen.”

Die Citigroup gehörte in den USA zu den produktivsten SPAC-Underwritern. 2020 belegte die Bank im Segment Rang zwei, 2021 sogar den ersten Platz. In dem Zwei-Jahres-Zeitraum begleitete Citi 146 IPOs im Gesamtvolumen von 31,6 Milliarden US-Dollar.

In diesem Jahr hat sich die Emissionstätigkeit verlangsamt
Angesichts schwacher Zugewinne nach Transaktionsabschlüssen fielen SPACs bei Anlegern in Ungnade. Citigroup liegt im Underwriting 2022 bislang hinter Cantor Fitzgerald an zweiter Stelle, mit 1,12 Milliarden US-Dollar aus fünf Transaktionen, wie Bloomberg-Daten zeigen. (kb)

twitterlinkedInXING

News

Institutional Money Kontakt
Logo von Institutional Money
Institutional Money
c/o FONDS professionell Multimedia GmbH, Landstrasser Hauptstraße 67, EG/Hof, 1030 Wien

Telefon: +43 1 815 54 84-0
Fax: +43 1 815 54 84-18
E-Mail: office@institutional-money.com

Redaktion Köln:
Hohenzollernring 52
50672 Köln
Telefon: +49 221 33 77 81-0
Telefax: +49 221 33 77 81-19
 Schließen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren