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CBRE Global Investors legt offenen Spezialfonds auf

Der Immobilienriese lancierte für Institutionelle den CBRE European Residential Impact Fund. Vier Großanleger haben Eigenkapitalzusagen von über 465 Millionen Euro gegeben. Die vermieten Objekte sollen für mittlere Einkommen erschwinglich sein und damit "sozial verantwortliches Handeln" ermöglichen.

Paul Oremus, Fondsmanager des CBRE European Residential Impact Fund
Paul Oremus, Fondsmanager des CBRE European Residential Impact Fund
© CBRE

Institutionelle Investoren steht ein weiterer Immobilienfonds zur Auswahl: CBRE Global Investors, einer der größten Asset Manager weltweit, hat einen offenen Spezialfonds mit Fokus auf europäische Wohnimmobilien aufgelegt: Der CBRE European Residential Impact Fund ("ERIF") investiert in bezahlbaren, nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Wohnraum für mittlere Einkommen in 15 Zielstädten in ganz Europa. Die Bestandsmieten sind an die Inflation geknüpft und damit attraktiv für langfristig orientierte institutionelle Investoren. Der Fonds erhielt im ersten Closing bereits Eigenkapitalzusagen in Höhe von 465 Millionen Euro von vier institutionellen Anlegern aus Europa. Über diese Fondsneuheit informiert CBRE Global Investors per Aussendung.

"Wir werden den European Residential Impact Fund dafür nutzen, um eine führende Rolle bei der Mobilisierung von institutionellem Kapital für sozial verantwortliches Handeln zu spielen. Dieses Kapital investieren wir in bezahlbaren, nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Wohnraum. Auf diese Weise leisten wir einen Beitrag für integrativere Städte und berücksichtigen gleichzeitig die Bedürfnisse der lokalen Communities", erklärt Paul Oremus, Fondsmanager des CBRE European Residential Impact Fund.

Über das Anlagekonzept
ERIF ist ein offener paneuropäischer SICAV-SIF nach Luxemburger Recht und richtet sich an professionelle Investoren aus der EMEA-Region, Nordamerika und Asien. In den nächsten drei bis fünf Jahren soll der Fonds auf eine Größe von drei Milliarden Euro Gross-Asset-Value (GAV) wachsen. Mit der Bereitstellung von bezahlbaren und zugleich qualitativ hochwertigen sowie nachhaltigen Mietwohnungen für Haushalte im mittleren Einkommenssegment zielt der Fonds auf die Erfüllung zahlreicher ESG-Kriterien ab. Zielregionen sind die Ballungsräume der 15 wichtigsten europäischen Metropolen sowie weitere ausgewählte Städte mit positiver demografischer Entwicklung. Der Fonds nutzt zudem die Stärken der europäischen Plattform von CBRE.

ESG-Rahmenwerk
Dem Fonds liegt ein umfassendes und eigens dafür erstelltes ESG-Rahmenwerk zugrunde, das in Zusammenarbeit mit dem externen Social-Impact-Berater The Good Economy entwickelt wurde. Die zentralen Fondsziele wurden zudem mit den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung der UN durch Ankäufe von Mietwohnungen in gemischt-genutzten Stadtlagen in Einklang gebracht. Neben dem Fokusthema Bezahlbarkeit gehören Energieeffizienz, die Nähe von ÖPNV-Knotenpunkten, Gemeinschaftseinrichtungen und der Zugang zu Grünflächen zu weiteren ESG-Kriterien. Die lokalen Transaktionsteams von CBRE Global Investors werden zudem den bewährten Research-basierten Ansatz des Unternehmens zur Identifizierung von strategischen Investitionen hauptsächlich in den Top 15 Städten Europas anwenden. Eine aktive und wachsende Pipeline potenzieller Investitionen befindet sich im Aufbau.

Das erste Closing erfolgte in einem Umfeld, in dem der Wohnungsmarkt aktuell durch ein begrenztes Angebot an bezahlbaren, qualitativ hochwertigen Mietwohnungen gekennzeichnet ist. Nach Definition des Urban Land Institute (ULI) wirkt sich das Angebot an bezahlbaren Wohnraum auf die Wettbewerbsfähigkeit einer Stadt, ihre Wirtschaftsleistung, die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger, deren Wohlbefinden und Lebensqualität aus. Gerade das mittlere Wohnungssegment, also Haushalte, die keinen Anspruch auf soziale Mietwohnungen haben, sich aber die hohen Marktpreise nicht leisten können, sind davon betroffen. (aa)

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