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Catella European Student Housing Fund II: Closing, großer Deal

Kurz nach dem dritten Closing des Catella European Student Housing Fund II, bei dem auch viele deutsche institutionelle Investoren Kapitalzusagen machten, wurde vom Fondsmanagement ein Studentenwohnheim gekauft.

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© luckybusiness / stock.adobe.com

Profianleger scheinen trotz aller Corona-Widrigkeiten beim Studienbetrieb weiterhin Gefallen an Investments in Studentenwohnheimen zu finden: Catella Residential Investment Management (CRIM) hat für 45 Millionen Euro das Telegrafkollegiet, ein Studentenwohnheim in Kopenhagen, für den Catella European Student Housing Fund II (CESHFII) erworben. Die Akquisition erfolgte nach dem erfolgreichen dritten Closing im ersten Quartal 2021, bei der deutsche institutionelle Anleger 40 Millionen Euro für den Fonds bereitstellten, die Kapitalzusagen des Fonds auf 170 Millionen Euro erhöhten.

IRR von fünf Prozent angestrebt
In den 18 Monaten seit Auflage hat der CESFH II sieben Immobilien mit fast 2.000 Wohneinheiten in fünf europäischen Ländern erworben. Der Fonds bietet Anlegern auf Basis der erworbenen Immobilien einen prognostizierten Total Return (IRR) von mehr als fünf Prozent pro Jahr, bei einer direkten Rendite von mehr als 3,5 Prozent. CESHF II ist der Nachfolgefonds von CRIMs erstem europäischen Studentenwohnungsfonds aus dem Jahr 2013, der seit seiner Auflegung bis zum ersten Quartal 2021 einen IRR von mehr als 6,5 Prozent pro Jahr erzielt hat.

Trotz Krise: Studenten brauch Wohnraum
Michael Keune, Geschäftsführer CRIM, sagt: “Zu Beginn der Covid-19-Pandemie haben wir einen leichten Rückgang der Marktpreise für studentisches Wohnen erwartet, wie vermutlich viele Marktteilnehmer. Doch die Preise reagierten kaum und es gab lediglich deutlich weniger Transaktionen. Obwohl die meisten europäischen Universitäten derzeit nur Online-Seminare anbieten können, sehen wir hohe Belegungsquoten in unseren Objekten. Dies gilt für fast alle Märkte, mit Ausnahme des Vereinigten Königreichs, das besonders stark von internationalen Studenten abhängig ist und daher umso mehr von den Reisebeschränkungen betroffen ist. Die relative Stabilität des Studentenwohnungsmarktes zeigt sich darin, dass die angekauften Bestandsobjekte des CESHFII-Fonds, beispielsweise in Mannheim, Linz, und jetzt in Kopenhagen vollständig vermietet sind.”

Über das neue Objekt
Das 10.226 m² große Telegrafkollegiet-Objekt befindet sich in Ballerup, im Großraum Kopenhagens und wurde ursprünglich 1971 als Bürogebäude gebaut. Es wurde 2020 umfassend renoviert und in eine hochmoderne Studentenunterkunft umgewandelt, die von den Architekten 'Over Byen' entworfen wurde. Das Studentenwohnheim umfasst 262 Apartments mit einer Größe von 36 bis 54 m², die jeweils über eine eigene Toilette, Dusche und eine eigene Küche verfügen. Im Untergeschoss befinden sich Gemeinschaftseinrichtungen wie Wasch- und Trockenräume, Gemeinschaftsküchen und Fitnessräume. Das Objekt verfügt auch über 40 Parkplätze und ist mit einem erstklassigen Energieeffizienzzertifikat an das Fernwärmenetz angeschlossen ist.

Studenten haben Geld
Alexander Brüning, Fondsmanager bei der CRIM, ergänzt: “Das Objekt passt perfekt zu unserer Strategie mit dem Fokus auf bezahlbares studentisches Wohnen. In Dänemark stehen allen dänischen Vollzeitstudenten, deren Einkommen einen festgelegten Betrag nicht überschreitet, staatliche Zuschüsse zur Verfügung. Unabhängig lebende Studierende erhalten ein monatliches Stipendium in Höhe von bis zu 840 Euro. 2019 konnten rund 92 Prozent der Bachelor-Studierenden und 77 Prozent der Masterstudenten von diesen staatlichen Unterstützungen profitieren.“ (aa)

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