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Capital Bank wird zu Schelhammer Capital

Nach der Fusion des Bankhauses Schelhammer & Schattera und der Capital Bank will Christian Jauk, CEO der Grawe Bankengruppe, die stärkste Privatbank Österreichs formen. Das neue Institut wird den Namen Schelhammer Capital tragen und soll in ganz Österreich aktiv sein.

 Christian Jauk, CEO der Grawe Bankengruppe
 Christian Jauk, CEO der Grawe Bankengruppe
© Marlene Fröhlich

Die Grazer Wechselseitige Versicherung (Grawe) hat in den vergangenen Jahrzehnten durch Zukäufe eine schlagkräftige Bankengruppe aufgebaut. Insgesamt zehn Firmen bündelt die Grawe Bankengruppe mittlerweile unter ihrem Dach. Nun soll aus der Fusion von Bankhaus Schelhammer & Schattera und der Capital Bank die stärkste Privatbank Österreichs entstehen, zumindest wenn es nach dem langjährigen CEO der Gruppe, Christian Jauk, geht. Die Aufsichtsbehörden haben der Fusion der beiden Banken zugestimmt, ab Ende September werden die verschmolzenen Unternehmen dann unter der neue Marke „Schelhammer Capital“  firmieren. 

300 Millionen Euro Eigenkapital
"Nach der Zusammenführung beider Institute werden wir als stärkste Privatbank eines österreichischen Eigentümers am Markt präsent sein. Unsere Zahlen bringen das zum Ausdruck, aber Stärke ist weit mehr. Diese Stärke wollen wir mit einem Rebranding zum Ausdruck bringen. Dieses fußt auf der Tradition und Geschichte von Schelhammer & Schattera, die mit dem Stephansdom im Logo eine wichtige Rolle für den Wiederaufbau von Kirchen, Schulen und Spitälern nach dem Zweiten Weltkrieg  gespielt hat, und der unternehmerischen Dynamik der Capital Bank. Inhaltlich wollen wir die unglaubliche Erfahrung unseres Hauses im Bereich Nachhaltigkeit forcieren. In Zukunft wird die fusionierte Bank dann mit 300 Millionen Euro das größte Eigenkapital von allen am heimischen Markt tätigen Privatbanken ausweisen", so Jauk.

Die neue Marke soll dadurch attraktiver werden, nicht nur für Kunden, auch für junge Talente auf der Mitarbeiterseite, für diese wolle man laut Jauk in Zukunft die Topadresse werden. "Als Arbeitgeber waren wir in der Vergangenheit eher diskret und zurückhaltend, in Zukunft möchten wir in der Kommunikation nach außen die Werte der Marke und unsere Rolle als stärkste Privatbank Österreichs in den Vordergrund stellen", erklärt der Bank-CEO weiter.

Klare Expansionsstrategie
Bisher lag der regionale Fokus der verstärkt auf Süd- und Ostösterreich, nun hat man den Anspruch in ganz Österreich aktiv zu sein. "Wir möchten also ganz klar expandieren", gibt Jauk die Richtung für die Zukunft vor. Im Blick hat man dabei den Raum Salzburg, Oberösterreich und Bayern. Auch Personell möchte man sich laut Jauk nochmals deutlich verstärken: "Ein sehr großes Private-Banking-Team wird etwa am Standort Salzburg zu uns stoßen. Aktuell haben wir dort fünf Kundenbetreuer, in Zukunft werden es vier- bis fünfmal so viele sein". 

Dem Vorstand der neuen Bank werden neben Jauk als CEO auch Constantin Veyder-Malberg, Ernst Huber, Gerd Stöcklmair und Peter Böhler angehören. (gp)

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