Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

Buffett und Private Equity? Das geht wohl nie zusammen...

Der CEO von Berkshire Hathaway, Warren Buffett, rügt gemeinsam mit Charlie Munger die Reporting-Praxis der Private Equity-Branche auf der kürzlich abgehaltenen Aktionärsversammlung. Die Branche würde die Renditen aufblasen, indem sie Kapitalzusagen nicht unmittelbar abrufe.

Charlie Munger
Charlie Munger, Alter Ego von Warren Buffett, im Kreise seiner Jünger
© Daniel Acker / Bloomberg

"Wir haben eine gehörige Anzahl von Vorschlägen für Private Equity-Investments gesehen, deren Renditen auf eine Art und Weise berechent werden, die ich beim besten Willen nicht als redlich bezeichnen kann", polterte Warren Buffett. Wenn er, Buffett, einen Pensionsfonds führen müsste, wäre er sehr vorsichtig angesichts dessen, was ihm da offeriert würde. 

Charlie Munger pflichtete Warren Buffett bei. Anbieter würden Managementgebühren auf nicht abgerufene und in Treasuries angelegte Gelder in Abzug bringen und die nicht abgerufenen Mittel nicht in die Berechnungen der Internal Rate of Returns (IRRs) miteinfließen lassen. So sähen die Renditen besser aus, als sie effektiv seien, wenn man lange Zeit auf den T-Bills sitze, sagte Buffett. Munger fügte hinzu, alles was Private Equity Firmen täten, wäre ein wenig zu lügen, damit mehr Geld hereinkomme.

Berkshire Hathaway steht im Wettbewerb mit Private Equity Firmen, die auf hohen Summen von "dry powder" sitzen, wodurch sich die Preise für Akquisitionen erhöht haben. In seinem Aktionärsbrief vom Februar 2019 sagte Buffett, er haäte nach einem Elefanten-Kauf Ausschau, doch die Preise seien ihm zu hoch. (kb)



 

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren