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Braucht es "Femtech" wirklich?

Wer glaubt, dass es sich hier um einen Auswuchs woken Wahnsinns ohne wirtschaftliche Relevanz handelt, irrt wohl. Der Sektor, der im Jahr 2021 rund 2,4 Milliarden US-Dollar an Risikokapitalgeldern angezogen hat, namens "Femtech" ist nach wie vor Missverständnissen ausgesetzt.

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© AliFuat / stock.adobe.com

Ein kürzlich geführtes Gespräch mit einer Gründerin, deren Start-Up Behandlungen für die Gesundheit von Frauen entwickelt, veranschaulicht dieses Problem. Die Gründerin erzählte von ihrer Erfahrung, dass ihr ein Biotech-Venture Capital Geber bei der ersten Kontaktaufnahme ganz unverblümt sagte, dass sie "nicht wirklich in Femtech investieren" - mit der Implikation, dass der weibliche Aspekt ein disqualifizierender Faktor sei.

Femtech-Label sollte helfen
Eine Erfahrung, die einigen Gründern im Gesundheitssektor, die nach Lösungen für Frauen suchen, bekannt vorkommen dürfte. Das Femtech-Label wurde entwickelt, um Start-Ups zu fördern, deren Ziel die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Frauen ist. Er wurde 2016 von Ida Tin, Mitbegründerin der Menstruationsgesundheits-App Clue, geprägt und bezieht sich auf Unternehmen, die sich auf den bisher unterversorgten Bereich der weiblichen Gesundheit konzentrieren - von der Fruchtbarkeit bis zur Menopause. 

Gute Absicht sorgte aber auch für Verwirrung
So wurde er beispielsweise verwendet, um alle Technologien zu beschreiben, die sich an Frauen richten. Schlimmer noch, manche behaupten, der Begriff habe einen "Othering"-Effekt, bei dem Femtech-Start-Ups nicht gleichberechtigt mit ihren Kollegen in der breiteren Healthtech- und Biotech-Branche sind - schließlich gibt es den Begriff "Mentech" nicht.

Verpasste Chancen?
Von Othering spricht man, wenn eine Gruppe oder eine Person sich von einer anderen Gruppe abgrenzt, indem sie die nicht-eigene Gruppe als andersartig und fremd beschreibt. Die Folge davon könnten verpasste Chancen für Gründer und Investoren gleichermaßen sein, gibt Leah Hodgson von PitchBook zu bedenken.

PitchBook Data ist ein 2006 gegründetes SaaS-Unternehmen, das Daten, Research und Technologie für private Kapitalmärkte einschließlich Venture Capital, Private Equity und M&A-Transaktionen bereitstellt. (kb)

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