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Bolena kooperiert mit deutscher "Bundesinitiative Impact Investing"

Alexandra Bolena, die sich im letzten Jahr mit "Bolena Impact-Investments" selbstständig gemacht hat, holt mit der "Deutschen Bundesinitiative Impact Investing" einen weiteren Partner nach Österreich.

Alexandra Bolena
Alexandra Bolena, Gründerin von Bolena Impact-Investments
© Suzy Stöckl

Die Bundesinitiative Impact Investing (BIII), die für wirtschaftliches Umdenken und sozialen Wandel in Deutschland steht, möchte nun auch österreichische Mitstreiter für den Auf- und Ausbau eines Impact-Investing-Ökosystems finden und zusätzliches Kapital zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen mobilisieren.

Deutsche Bundesinitiative Impact Investing
Die 2020 gegründete Bundesinitiative Impact Investing e.V., die ihren Ursprung im 2013 gegründeten National Advisory Board – einer seitens des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit mitorganisierten Expertengruppe – hat, verfolgt das Ziel, den Markt für Social Impact Investment in Deutschland zu analysieren und zu stärken.

Die BIII hat einen breiten Mitgliederkreis aus institutionellen Investoren wie Fondsgesellschaften und Banken, Family Offices, Stiftungen, Privatinvestoren und Wohlfahrtsverbänden, aber auch Sozialunternehmen und Vertretern aus Verwaltung und Politik. Ziel der Zusammenarbeit: Wege aufzuzeigen, wie zusätzliches privates Kapital zur Bewältigung sozialer und ökologischer Herausforderungen mobilisiert werden kann, um gemeinsam ein funktionierendes "Impact-Investing-Ökosystem" im deutschsprachigen Raum zu etablieren. Mit der Kooperation mit Bolena Impact-Investments werden nach der Schweiz und Frankreich nun erstmals auch österreichische Interessenten aktiv angesprochen und zur Mitarbeit eingeladen.

Wirkungsfelder
Im Zentrum der Arbeit der Initiative stehen folgende vier Themen: 1. Verbreitung des Impact-Investing-Ansatzes sowie eines Bewusstseins für die gesellschaftliche Wirkung von Investmentkapital, 2. Stärkung und Förderung der Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen AkteurInnen im Impact Investing, 3. Förderung günstiger politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen für Impact Investing sowie 4. (Weiter-) Entwicklung und Verbreitung einheitlicher Methoden und Standards, insbesondere was die Wirkungsmessung betrifft. Regionaler Schwerpunkt der Tätigkeit war bisher Deutschland.

Impact-Investing braucht Zusammenarbeit, Wissen & Transparenz
Das Netzwerk steht für Mitglieder aus allen Sektoren offen und soll die unterschiedlichen Interessen und Vorstellungen der diversen Stakeholder aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, der Stiftungsszene und dem Unternehmertum, sowie dem Assetmanagement und der Finanzbranche zusammenführen. Die BIII spiegelt das gesamte »Impact-Investing-Ökosystem« wider, was sie von vielen eher »nischig-organisierten« Interessensvertretungen abhebt.

Hier wird gemeinsam das Ziel verfolgt, mehr Transparenz zu schaffen und Wissen über aktuelle Ansätze, Themen und Entwicklungen im Bereich Impact-Investing zu teilen. Langfristiges Monitoring soll darüber hinaus Informationen liefern, um den Markt transparenter zu machen und Best Practice-Beispiele vor den Vorhang zu holen. Das Interesse an dem Thema ist groß, wie die hohe Resonanz auf die Ende 2020 veröffentlichte Marktstudie der Bundesinitiative mit dem vielversprechenden Titel "Impact Investing in Deutschland 2020 – ein dynamischer Wachstumsmarkt" gezeigt hat.

Expansion nach Österreich
Dass hier in Österreich im Vergleich zum nördlichen Nachbarland noch ein gewisser Aufholbedarf besteht, war wiederum ein Ergebnis der von der Industriellenvereinigung, der Wirtschaftsuniversität Wien und dem Umweltministerium finanzierten Studie "Alternative Finanzierungsmodelle zur Förderung von Klima- und Umwelt(technologie)maßnahmen", die Mitte Juni 2021 präsentiert wurde. So war eines der Kernergebnisse dieser Studie, dass "mehr Netzwerken" und konkrete Anlaufstellen rund ums Thema "Impact-Investing" gewünscht werden.

Bolena promotet BIII nun in der Alpenrepublik
„Umso mehr freue ich mich, die BIII nun in Österreich promoten zu können“, so Bolena. „Zu ganz vielen Fragen rund um das Thema Impact Investing haben sich (auch) in Deutschland schon viele engagierte Menschen, sowie Initiativen, Interessensvertretungen und die Politik den Kopf zerbrochen. Die deutsche Bundesinitiative Impact Investing ist quasi das Ergebnis dieser Überlegungen und es ist effizient sowie begrüßenswert, dass sie ihr Knowhow regional verbreitern will“, so Bolena.

Als erstes österreichisches Mitglied wird Bolena Impact-Investments diesen Erfahrungsaustausch nun auch mit österreichischen Stakeholdern und Impact-Interessierten aus den Bereich Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Praktikern initiieren und ein Stück begleiten. „Ein erster Kennen-lern-Termin für Ende Juni ist bereits koordiniert“; so Bolena. (kb)

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