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BlueBay: Inflation? Die Verbraucherpreise dürften unverändert bleiben

Der jüngst veröffentlichte Konjunkturbericht der US-Notenbank geht von einem vorübergehenden Preisdruck in den kommenden Monaten aus, so Mark Dowding, Chief Investment Officer bei Mark Dowding bei BlueBay Asset Management.

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Mark Dowding, Chief Investment Officer bei Mark Dowding bei BlueBay Asset Management 
© Hemmerich / Institutional Money

"Wir neigen nach wie vor zu der Annahme, dass die Verbraucherpreise eher unverändert bleiben dürften“, meint Mark Dowding, CIO des britischen Asset Managers BlueBay Asset Management. Und weiter: "Die Volatilität an den Finanzmärkten ging in den vergangenen Tagen weiter zurück, während die US-Aktien auf neue Rekordhochs kletterten. Der US-Verbraucherpreisindex für März überraschte mit einem Aufschlag von 2,6 Prozent im Jahresvergleich und lag mit 1,6 Prozent auf Basis der Kernrate leicht über den Erwartungen. In den kommenden zwei Monaten ist ein weiterer Anstieg der Inflation zu erwarten."

Beige Book sieht vorübergehenden Preisdruck
Der jüngst von der US-Notenbank veröffentlichte Konjunkturbericht „Beige Book“ weist auf einen vorübergehenden Preisdruck in den kommenden Monaten hin, der sich aus dem Aufeinanderprallen von aufgestauter Nachfrage und Angebotsengpässen ergibt. Dowding dazu: "Nicht wenige Finanzmarktteilnehmer gehen allerdings davon aus, dass die Inflation im Verlauf des Sommers wieder unter das Zielniveau der US-Notenbank fallen wird. Wir neigen jedoch nach wie vor zu der Annahme, dass die Verbraucherpreise zunächst eher unverändert bleiben dürften."

Kritische Drei-Prozent-Marke
Mittelfristig könnten Inflationssorgen jedoch aufkommen, sofern die Inflation über drei Prozent steigt. Da die Erzeugerpreise, Umfragen unter den Unternehmen und weitere Daten sämtlich auf Aufwärtsrisiken hindeuteten, erwarte man bei BlueBay AM ein Umfeld, in dem es für die Anleiherenditen schwierig sein werde, sehr stark zu steigen. Zuletzt hätten stabile Renditen und abnehmende Volatilität ein günstiges Umfeld für Risikoanlagen geschaffen. Weil die April-Saisonalität zu verengten Spreads bei Unternehmensanleihen führe, konzentriere sich die Anlegernachfrage daher auf diejenigen Bereiche des Anleihemarktes, die höhere Renditen und Spielraum für eine Verengung böten, so Dowding. (kb)

 

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