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BlackRock-ESG-Studie zeigt Interessantes

Laut einer Studie von BlackRock müssen institutionelle Investoren bei nachhaltigen Investments keine Abschläge bei der Rendite hinnehmen, sondern erzielen risikoadjustiert sogar höhere Renditen. Besonders zeigt sich dies bei Schwellenländern.

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© jozsitoeroe / stock.adobe.com

Einem Bericht des BlackRock Investment Institute (BII) zufolge gibt es immer mehr Hinweise darauf, dass nachhaltiges Investieren nicht unbedingt zulasten der finanziellen Rendite gehen. Zudem seien nachhaltige Anlagestrategien zunehmend leichter verfügbar. Daher entwickelt sich nach Ansicht des Vermögensverwalters BlackRock nachhaltiges Investieren immer mehr zu einem „Mainstream“-Thema.

Besseres Chancen-/Risikoverhältnis
BlackRock zufolge lassen sich Umwelt- und Sozialkriterien sowie Aspekte guter Unternehmensführung (kurz ESG) bei den meisten Anlageklassen in den Investmentprozess integrieren, ohne dass institutionelle Investoren Abstriche bei den risikoadjustierten Renditen machen müssen. „ESG-freundliche Portfolios könnten sich in Risk-on-Phasen schlechter entwickeln, aber in Abschwüngen widerstandsfähiger sein“, schreibt Brian Deese, Globaler Leiter des Bereiches Nachhaltiges Investieren bei BlackRock, in einem aktuellen Bericht. Langfristig sei sogar eine bessere Wertentwicklung möglich als bei Strategien ohne ESG-Kriterien – auch dadurch beflügelt, dass vermehrt Kapital in entsprechende Strategien fließe.

Neue Instrumente erleichtern das Investieren
Neue Vergleichsindizes und Produkte machen nachhaltiges Investieren nach Ansicht von BlackRock inzwischen leichter zugänglich. „Die entsprechenden Daten sind zwar noch lückenhaft, aber sie werden besser“, schreibt Deese. Eine genaue Analyse, die über oberflächliche ESG-Ratings und -Rankings hinausgehe, sei ausschlaggebend für den Anlageerfolg. Denn es sei wichtig zu verstehen, welche individuellen ESG-Aspekte die Rendite in welcher Hinsicht beeinflussten. Dabei gebe es durchaus Unterschiede zwischen einzelnen Regionen, Branchen und Unternehmen. „Unsere Zuversicht in ESG als potenzielle Alpha-Quelle steigt, aber es gibt noch viel zu tun.“

ESG rechnet sich vor allem in den Emerging Markets
Die bisherigen Erkenntnisse deuten BlackRock zufolge darauf hin, dass sich ein Fokus auf ESG-Kriterien vor allem bei Investitionen in Schwellenländern auszahlt. „Aspekte wie der Schutz der Anteilseigner, der Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Arbeitsmarkt können in den Schwellenländern einen wichtigen Unterschied machen, wenn es um die Entwicklung geht“, schreibt Deese. „Ein neues Angebot an ESG-freundlichen Indizes auf Schwellenländeranleihen könnte im Laufe der Zeit mehr Kapital in die Unternehmen lenken, die im Bereich ESG führend sind. (aa)

 

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