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Bitcoin, Ethereum brechen ein, staatliche Krypto-Adoption geht weiter

Der Gesamtmarkt für Kryptowährungen ist in der vergangenen Woche auf eine Marktkapitalisierung von 1,22 Billionen US-Dollar gesunken. Zuvor erhöhte die Fed ihren Leitzins um 0,5 Prozent als Reaktion auf den Inflationsdruck. Als Reaktion darauf fielen die US-Aktienmärkte und Kryptos deutlich.

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© CLement / stock.adobe.com

Bitcoin und Ethereum fielen seit ihren Allzeithochs im November 2021 um 54 respektive 50 Prozent. Es ist ein Kursabfall, der sich nicht nur auf Privatpersonen auswirkt, sondern auch auf Unternehmen, deren Anlagestrategien Bitcoin miteinbezogen. Lena El-Deeb, Research Associate bei 21shares, führt aus: "So hält MicroStrategy dank eines Bitcoin-gedeckten Kredits aktuell rund 129.218 Bitcoin, die zu einem Durchschnittspreis von rund 30.700 US-Dollar pro Bitcoin erworben wurden. Sollte der Bitcoin-Preis auf unter 21.000 US-Dollar fallen, muss das Software-Analyseunternehmen entweder einen Teil seiner Bestände verkaufen, die den Kredit absichern, oder aber mehr Bitcoin als Sicherheit hinterlegen. Tesla hingegen hat einen noch größeren Verlust zu beklagen. Das Unternehmen hält rund 43.200 Bitcoins, die zu einem Durchschnittspreis von 34.000 US-Dollar erworben wurden."

Käufe und Verkäufe von Bitcoin im Lauf der Jahre

Quelle: TradingView

Noch mehr Luft nach unten
Falls sich diese großen institutionellen Investoren dazu entschließen, ihre BTC-Bestände abzustoßen, könnte der Preis auf etwa 20.000 US-Dollar fallen. Diese zunächst für manche schockierende Möglichkeit ist jedoch nichts Neues in Bezug auf die Preisbewegungen des Bitcoin, wenn man dessen Preisverlauf über die Jahre betrachtet. Im Februar 2018 fiel der Bitcoin-Kurs erstmalig stark ab - um die Hälfte seines Wertes auf 8.000 US-Dollar.  Erst kurz zuvor, im Dezember 2017, hatte das Asset die 19.000-US-Dollar-Marke überschritten. Die anschließende Kurserholung dauerte ganze zwei Kalenderjahre. In den folgenden Jahren schrumpfte die Erholungszeit jedoch auf nur wenige Monate. Die Tendenz der sich beschleunigenden Erholungszeit könnte sich fortsetzen, wenn man die zunehmende institutionelle Annahme von Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, berücksichtigt. Sie könnten einen Hebeleffekt haben, der zu einer – wie 21shares schätzt - Erholung innerhalb des nächsten Quartals führen wird. Und auch in Zeiten des Kursabfalls geht die weltweite Krypto-Adoption weiter.

Krypto-Regulierung und Adoption 
Argentinien
: Nur wenige Tage auf die Entscheidung der Banco Galicia, Argentiniens größter Privatbank, den Kryptohandel aufzunehmen, folgte das Verbot der argentinischen Zentralbank. Der Grund: Angeblich sei Argentiniens Zentralbank vom Internationalen Währungsfonds, der dem Land 2017 ein Hilfspaket in Höhe von 44 Milliarden US-Dollar gewährt hatte, unter Druck gesetzt worden. Auch Uganda führt diese Woche eine landesweite Razzia gegen Anbieter digitaler Zahlungen durch, die Krypto-Transaktionen ermöglichen.

Nigeria: Die westafrikanische Bundesrepublik Nigeria rüstet ihre digitale Zentralbankwährung (CBDC) eNaira auf: Mit ihrem neuesten Update soll die eNaira auch für eine breitere Palette von Waren und Dienstleistungen verwendet werden können. Gleichzeitig verschärft die nigerianische Zentralbank einem UN-Bericht zufolge aber auch ihren Zugriff auf Krypto-Assets, und lähmt damit den Fintech-Sektor des Landes.

Japan: Die japanische E-Commerce-Website SBI Motor Japan kündigte an, dass sie Bitcoin und Ripple für ihre Gebrauchtwagenverkäufe akzeptieren wird. Dies ist das erste Mal, dass Ripple auf einer grenzüberschreitenden E-Commerce-Website in Japan eingesetzt wird.

Italien: Am 4. Mai, als Bitcoin bei 38.000 US-Dollar notierte, kündigte das Modeunternehmen Gucci an, ab Ende dieses Monats in einigen US-Geschäften Krypto-Zahlungen zu akzeptieren und plant, das Pilotprojekt auf alle seine nordamerikanischen Filialen auszuweiten.

USA: Das US-amerikanische Trading-Unternehmen Jane Street hat über Clearpool, einen auf Ethereum basierenden dezentralen Kapitalmarktanbieter, einen von BlockTower Capital bezogenen Kredit in Höhe von 25 Millionen USDC aufgenommen und damit die Verbreitung von DeFi gefördert. Clearpool ermöglicht Institutionen, unbesicherte Kredite über ein Netzwerk von Kreditgebern aufzunehmen und wird von Risikokapitalfirmen wie Arrington Capital und Sequoia Capital unterstützt. (kb)

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